Daniel Deußer
Deutschland war schon Weltmeister, da war Richie Vogel als vierter Mann noch nicht geritten. Daniel Deußer und Otello sei Dank. Einmal klapperte es, am DHL Steilsprung. Aber schließlich hatten sie 14 Hindernisse ohne Abwurf hinter sich gebracht. Nicht nur aus Daniel Deußer brach pure Freude heraus. Otello machte einen saftigen Galoppsprung und kickte einmal energisch aus. Man hätte beinahe auf die Idee kommen können, auch er wollte im Triumph in die Luft boxen. Weltmeister! Schon beim Weltcup-Finale hatte der Hengst alle überrascht, als er sich alleine Kent Farringtons Greya geschlagen geben musste.
Mit der Runde hat Daniel Deußer sich auch in der Einzelwertung in die Pole Position geschoben. Aber daran wollte er gestern Abend noch nicht denken. „Darüber will ich noch nicht so viel sagen. Das ist in zwei Tagen, die Pferde haben viel gesprungen bis jetzt und wir müssen erstmal sehen, was morgen ist, wie sich die Pferde anfühlen, und dann sehen wir, was noch passiert. Das werden auch nochmal zwei schwere Runden und Otello hat schon viel gegeben hier über die letzten Tage. Aber wir haben noch eine Chance für Sonntag.“
In Bezug auf den Teamgeist im deutschen Team sagte er: „Wir sind dieses Jahr in Deutschland in der Situation, dass wir nicht nur vier Championatsreiter gehabt hätten, und sicherlich war nicht jeder ganz glücklich mit der Nominierung. Wir sind alle Kollegen jede Woche und auch ein bisschen Familie, weil wir jede Woche zusammen sind. Von daher war es nicht einfach, auch für Otto, den ein oder anderen zuhause zu lassen. Trotzdem muss ich sagen, auch mit unserem Ersatzreiter Christian Kukuk, der hat uns super geholfen. Aber am Ende sind es nur vier, die geritten sind. Ich kann verstehen, dass es für ihn nicht ganz einfach war, gerade mit der Form, wie er sie präsentiert hat in den letzten Wochen. Trotzdem muss ich sagen haben wir zu fünft, auch bei der Eröffnungsfeier oder am ersten Tag hier, alle sehr gut zusammengehalten. Und auch die vier, die dann hier geritten sind, haben zusammengehalten über die ganzen Tage und kühlen Kopf bewahrt und darum haben wir auch dieses Resultat erritten.“
Ein ausführliches Portrait von Otello finden Sie hier.
Richard Vogel
Kein Spring- nur zwei Zeitfehler standen auf der Anzeigentafel, als Richard Vogel und United Touch S als letztes Paar der Prüfung ins Ziel kamen. Damit waren die beiden das Streichergebnis der Mannschaft – „ich glaube, es gab nie ein glücklicheres Streichergebnis, als ich es heute war“, strahlte Vogel in sämtliche Mikrofone.
Übrigens haben wir auch die Geschichte von United Touch aufbereitet. Wer es noch nicht gesehen hat, hier geht’s zum Artikel.





















