Hampton Classics: Kent Farrington und Greya siegen im Grand Prix, Christian Kukuk Fünfter

Farrington und Greya siegen im Grand Prix bei den Hampton Classics, Kukuk Fünfter

Springen
Kent Farrington und Greya haben bei den Hampton Classics den  Grand Prix gewonnen. Foto: Kind Media Kent Farrington und Greya haben bei den Hampton Classics den Grand Prix gewonnen. Foto: Kind Media
Kent Farrington hatte auf einen Start bei der Weltmeisterschaft in Aachen verzichtet. Untätig blieb er aber nicht und wie gut ihn und seine Stute Greya die wenig glücklich agierende US-Equipe in Aachen hätte gebrauchen können, hat er jetzt bei den Hampton Classics gezeigt im 5*-Grand-Prix von Bridgehampton. Auch am Start, und im Geld: Christian Kukuk.

Nur zwei Reiter erreichten am Sonntag das Stechen im mit 400.000 US-Dollar dotierten Hampton Classic CSI5*-Grand-Prix von Bridgehampton, New York.Beide zählen zu den ganz Großen des amerikanischen Springsports. Der eine hatte auf den WM-Start verzichtet, der andere war gerade erst aus Aachen zurückgekehrt. Am Ende setzte sich der Weltranglistenerste Kent Farrington im Sattel seiner zwölfjährigen Oldenburger Stute Greya gegen McLain Ward durch. Der hatte den erst zehnjährigen Lestro van de Valckenborg v. Stakkato Gold gesattelt. Für Farrington war es bereits der dritte Sieg in dieser Prüfung, nach Erfolgen 2012 mit Voyeur und 2013 mit Zafira.


31 Starter, zwei im Stechen


Über den technisch anspruchsvollen 17-Sprünge-Kurs von Nick Granat blieben von 31 Kombinationen aus zehn Nationen lediglich Farrington und Ward fehlerfrei. Im Stechen setzte Farrington mit 41,82 Sekunden die Bestzeit, Ward blieb 0,74 Sekunden dahinter. „Ich denke, Greyas Ergebnisse sprechen für sich“ sagte Farrington nach dem Sieg. „Ich bin großer Sportfan, und Statistiken lügen nicht“, erläuterte der Sieger warum der Triumph mit Greya ih nicht verwunderte. „Sie ist eine phänomenale Athletin und das hat sie heute wieder unter Beweis gestellt“


Kukuk Fünfter bei den Hampton Classics


Bester nicht-amerikanischer Starter – und einziger Nicht-US-Reiter unter den besten Fünf – war Christian Kukuk. Er belegte mit dem zehnjährigen Zangersheide-Wallach Akarad Tivoli Z, dem Pferd, mit dem er Deutscher Meister 2026 geworden ist, als schnellster Vier-Fehler-Reiter im Umlauf Rang drei. Für den Olympiasieger war es der erste Start bei den Hampton Classics überhaupt. „Ich habe mich mit einigen Leuten unterhalten, darunter Kent, und sie freuten sich schon darauf, hierherzukommen“, erklärte Kukuk seine Teilnahme. Ein Sieg sei nicht möglich gewesen, so Kukuk, dessen Rückzug aus dem Kader für Diskussionen in Deutschland gesorgt hatten: „Selbst, wenn ich fehlerfrei geblieben wäre, hätte ich gegen die beiden keine Chance gehabt. Das Pferd ist erst seit sechs Monaten in meinem Stall und auf diesem Niveau noch wenig erfahren. Es war erst sein zweiter 5*-Grand Prix.“


Farrington war mit Greya bereits beim Weltcup-Finale 2026 im texanischen Fort Worth siegreich gewesen. Mehr über die Stute gibt es im EQUI PAGES Porträt zu Greya.


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