Sieg für Olympiapaar, Rang zwei für Frederic Wandres in der Weltcup-Kür von Motesice

Platz zwei für Fred und Freddy in Weltcup-Kür von Motesice

Dressage
Frederic Wandres
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Frederic Wandres Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Nach Wandres' Durchmarsch im Grand Prix drehte das Olympia-, WM- und Weltcup-erfahrene Duo aus Litauen, Justina Vanagaite und Nabab, in der Weltcup-Kür von Motesice den Spieß um.

Fünf Richter saßen am Viereck der Weltcup-Etappe von Motesice, fünf Paare waren es, die sie zu bewerten hatten. In den gestrigen Grand Prix-Prüfungen war kein Vorbeikommen gewesen an Frederic Wandres mit seinen drei Pferden. Heute in der Weltcup-Kür siegte die Erfahrung in Gestalt der Litauerin Justina Vanagaite-Samuile und ihres 13-jährigen belgischen Wallachs Nabab (v. Sir Donovan). Die beiden haben zwei Europameisterschaften und zwei Weltmeisterschaften bestritten und gehörten 2024 zu den Teilnehmern der Olympischen Spiele in Paris. Bei diesen Gelegenheiten blieb es beim Grand Prix-Auftritt. Aber sie waren auch bei drei Weltcup-Finals dabei und konnten sich 2024 Rang vier sichern. Heute in Motesice reichten ihnen 73,365 Prozent für den Sieg. Es wären mehr geworden, hätten sich in der Galopptour nicht ein paar Fehlerchen eingeschlichen, die die Bewertung drückten.


Frederic Wandres und der zwölfjährige Fahrenheit-Sohn Fred, dessen Beritt er dieses Jahr von seiner Besitzerin Carrie Schopf übernommen hat, erhielten bei ihrer ersten Weltcup-Kür im Bereich “Harmonie zwischen Reiter und Pferd”, der vierfach zählt, von zwei Richtern eine 6,5, von einem eine 6,8 (plus je einmal 7,3 und 7,5), auch hier ist also noch Luft nach oben. Heute wurden es 71,850 Prozent.


Das reichte locker, um den Polen Marcin Woldanski im Sattel des KWPN-Wallachs Incredible Summer v. Dream Boy hinter sich zu lassen, die mit 67,385 Prozent Dritte wurden.


 


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Es blieb bei dem einen Start heute für Frederic Wandres, der sein Wochenende in Motesice damit mit je zwei goldenen und zwei silbernen Schleifen abschließt. Sein zweites Pferd in der Weltcup-Tour, den zehnjährigen Verrenberg, brachte er heute nicht mehr an den Start. Mit seinem Louisdor-Finalisten Veuve Clicquot hätte er den Grand Prix Special reiten können, zog den Wallach, der gestern ja überhaupt erst den ersten Grand Prix de Dressage seines Lebens gegangen war, jedoch zurück.


Damit war der Weg frei für Katarzyna Milczarek und Guapo, denen 69,404 Prozent reichten, um sich gegen die verbliebenen drei Konkurrenten durchzusetzen. Das waren in der Reihenfolge: Kerstin Kronaus (AUT) mit dem elfjährigen westfälischen Christ-Sohn Champagne’s Casanova (66,979), Astrid Neumayer (AUT) mit ihrem Oldenburger Pramwaldhof’s Bamboo v. Beradini (66,830) und die Schweizerin Jasmine Sanche-Burger auf dem elfjährigen Oldenburger De Niro-Sohn Deep Purple (66,128).


Alle Ergebnisse aus Motesice finden Sie hier.


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