Frederic Wandres gewinnt beide Grand Prix-Prüfungen beim Weltcup Turnier in Motesice

Drei Starts, drei Siege – 100% Ausbeute für Frederic Wandres an Tag eins in Motesice

Dressage
Frederic Wandres und Veuve Clicquot bei der ersten Louisdor-Preis Quali 2026 in Hagen, wo sie die Intermédiaire II gewannen, im Kurz-Grand Prix aber zurückzogen, weil Wandres meinte, es sei noch zu früh für den Wallach.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Frederic Wandres und Veuve Clicquot bei der ersten Louisdor-Preis Quali 2026 in Hagen, wo sie die Intermédiaire II gewannen, im Kurz-Grand Prix aber zurückzogen, weil Wandres meinte, es sei noch zu früh für den Wallach. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Mannschaftsweltmeister Frederic Wandres ist dieses Wochenende beim Weltcup Turnier in Motesice am Start. Der Auftakt war schon mal hervorragend.

Neben den erfahreneren Grand Prix-Pferden Fred und Verrenberg für die Weltcup-Tour hatte Frederic Wandres auch seine große Zukunftshoffnung Veuve Clicquot FRH aka “Ville” mit nach Motesice genommen. Er ist qualifiziert für den Louisdor-Preis Ende Dezember in Frankfurt, war aber bis dato noch nie einen langen Grand Prix gegangen. Das ist aber die Aufgabe, in der in Frankfurt entschieden wird, wer Louisdor-Preis Sieger wird. Heute haben Wandres und sein Vitalis-Sohn, einst Vize-Bundeschampion mit Wandres Partner Lars Ligus, sich also in Motesice erstmals in den Grand Prix de Dressage gewagt.


Das war ein voller Erfolg. Die beiden waren das einzige Paar, das eine Bewertung von über 70 Prozent erhielt. Gleich seinen ersten Grand Prix absolvierte Ville ohne Zwischenfälle, dafür aber mit einigen Lektionen, die mit Noten bis 8,0 bewertet wurden – die Verstärkungen (z. T. sogar bis 8,5), die Traversalen, Zick-Zack-Traversalen und auch der Punkt “Harmony”, die einzige verbliebene Schlussnote des Grand Prix. Insgesamt kamen die beiden auf 71,435 Prozent und landeten bei vier der fünf Richter auf Rang eins. Der Louisdor-Preis kann kommen. Und selbst wenn sie nicht ganz vorne landen – die Statistik des Finales zeigt: Man muss in Frankfurt nicht gesiegt haben, um Weltkarriere zu machen.


Der einzige, der Wandres und Ville an zweiter Stelle sah, war der Franzose Bernard Maurel. Er hätte der Polin Katarzyna Milczarek auf dem portugiesischen Sportpferde-Hengst Guapo den Vorzug gegeben, der vor allem mit seinem Talent für Piaffe und Passage punktete. 69,935 Prozent bedeuteten Platz zwei. Dritte wurde Österreichs Astrid Neumayer auf dem zwölfjährigen Oldenburger Wallach Pramwaldhof’s Bamboo v. Beradini mit 68,152 Prozent.


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Fred und Freddy im Weltcup-Grand Prix


Für die Weltcup-Tour hat Wandres zwei Pferde dabei. Da ist zum einen der 14-jährige Hannoveraner Wallach Fred v. Fahrenheit. Er reitet ihn seit dieser Saison für die Besitzer, das Ehepaar Schopf. Mit der für Armenien startenden Carrie Schopf war Fred schon rund um den Globus im Einsatz, unter anderem in den USA. Dort ritt auch Wandres ihn zum ersten Mal, als er wie immer die ersten Monate des Jahres für seinen bisherigen Arbeitgeber, den Stall Kasselmann, in Florida im Einsatz war. Seit einigen Monaten ist Fred nun in Deutschland und Wandres stellte ihn erfolgreich in Pinneberg und Troisdorf vor: vier Prüfungen, drei Siege. Seit heute lautet die Bilanz: fünf Prüfungen, vier Siege. Die beiden gewannen den Grand Prix von Motesice mit 70,696 Prozent.


Die größte Konkurrenz kam aus dem eigenen Stall in Gestalt des erst zehnjährigen Oldenburgers Verrenberg v. Vilancio. Mit 70,022 Prozent belegte Wandres mit dem Wallach den zweiten Platz. Dabei ließen Wandres und seine Jungs ein Olympia-, WM- und EM-Paar hinter sich, Justina Vanagaite-Samuile und ihren 13-jährigen Belgier Nabab. Die beiden sind regelmäßig Publikumslieblinge mit ihrer unbekümmerten Art der Vorstellung und auch den Richtern gefiel es beinahe “ziemlich gut”, 69,044 Prozent.


Alle Ergebnisse aus Motesice finden Sie hier.


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