Sophie Hinners reitet auch Bundeschampion der sechsjährigen Springpferde, den Holsteiner Cincinnati
Bundeschampionat sechsjährige Springpferde: Im Sattel des Winners (Cincinnati) – die Hinners!
Sophie HInners, hier in Aachen mit Iron Dames Singclair hat den Stall voller Bundeschamipons nach diesem Wochenende. Foto: sportfotos-lafrentz.de Auch beim Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde führte kein Weg an Sophie Hinners vorbei. Im Finale ging es in dieser Prüfung allerdings nicht mehr um Wertnoten, sondern um Springfehler und Zeit. So wie im richtigen Leben. HInners siegte mit dem mit Abstand schnellsten Stechritt im Sattel des Holsteiner Wallachs Cincinnati. Der Comme il faut-Sohn wurde bei Michael Eitel aus einer Cardento-Mutter gezogen.
Ale Neune – aber nur dreimal Null in der Entscheidung
Neun der 39 qualifizierten Finalisten waren in der ersten Runde im Umlauf fehlerfrei geblieben. Im Stechen gelang das nur drei Pferden, die entsprechend auf dem Podium landeten. Hinners hatte mit Cincinnati 36,27 Sekunden gebraucht. Ein deutlich ruhigerer Ritt, mit 42,6 Sekunden über sechs Sekunden langsamer als der Siegesritt, ließ Patrick Hengstebeck mit Daenerys von Lebich auf Platz zwei landen. Die in Westfalen bei Franz Becker gezogene Stute hat den Holsteiner Diamant de Casall, ein „WW-Pferd“, das in diesem Jahr auf dem Gestüt Birkhof zum Zuchteinsatz steht. Muttervater ist Ludger Berrbaums Chaman.
Noch einmal eine halbe Sekunde langsamer war der Drittplatzierte Stefan Engbers. Er ritt den von Hans Jürgen Heitmann gezogenen OS-Hengst Con Touch v. Conthargos-Casall auf Rang drei (0/43,09 Sekunden).
Schnell, aber nicht ohne Fehler
Zu denen, die es versucht hatten, schnell in diesem Sechen der Sechsjährigen zu sein, zählte unter anderem der Kolumbianer Ruben Arroyave Munoz mit der OS-Stute Virginia OLD v. Chacoon Blue-Vivant van de Heffinck (4/37,6). Die Stute (Z.: Harm Oncken) war schon im Rahmen des Oldenburger Landeschampionats in Höven in diesem Jahr äußerst positiv aufgefallen.
Auch Alexander Schill, der gestern das Finale der Siebenjährigen beim Bundeschampionat hatte für sich entscheiden können, setzte fast alles auf eine Karte. Aber bei ihm galt es ebenfalls einen Abwurf zu notieren. 38,1 Sekunden war die Zeit, die er im Sattel von Hardi benötigte. Dieser Hickstead White-Gold Fever Sohn, der ebenfalls beim Springpferdezuchtverband Oldenburg International registriert ist, stammt aus der Zucht von Susanne Bury.
OS und Holstein stark vertreten
Dahinter fand sich nach einem Abwurf auf Platz sechs die Schwedin Mathilda Sophia Luisa Navren, die in den Diensten des Gestüts Lewitz steht beziehungsweise von Paul Schockemöhle. Sie ritt die OS-Stute Dialanda PS v. Diaron-Lando in 38,42 Sekunden über die Ziellinie.
Der Belgier Million Dollar ist der Vater des Siebtplatzierten Moh, einem Holsteiner, auch er ein Schimmel aus einer Cascavelle Mutter und bei Dirk Schröder geboren. Frank Wagner ritt ihn auf Platz sieben (4/42,33). Und holsteinisch ging es weiter mit Unico v. United Way-Contendro (Z.: Klaus Knickrehm, 4/44,48) mit Tobias Thoenes im Sattel. Und schließlich Platz neun für Marracudo FBW, einen DSP Hengst, der in Baden-Württemberg bei der Zuchtgemeinschaft Joos zur Welt gekommen ist. Auch er hat den Belgier Million Dollar zum Vater. Pia-Luise Bauer musste zwei Abwürfe in Kauf nehmen (8/41,05).
Ergebnisse Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde