Auktion „Marbacher Frühjahr“ mit Sofortkauf und Versteigerung – Spitzenpreis 43.000 Euro

Neuer Youngster für Michael Jung

Zucht
Michael Jungs neuer Youngster aus Marbach mit Namen Dottore Gratiano. Foto: PZVBW Michael Jungs neuer Youngster aus Marbach mit Namen Dottore Gratiano. Foto: PZVBW
„Marbacher Frühjahr“ ist eine neue Gemeinschaftsauktion des Haupt- und Landgestüts Marbach und des Pferdezuchtverbands Baden-Württemberg e.V., wo unter anderem Michael Jung fündig wurde.

Neu ist beim „Marbacher Frühjahr“ nicht nur die Veranstaltung als solche, sondern auch die Möglichkeit des Sofort-Kaufs. Bis zum 1. Mai hatten Interessenten die Möglichkeit, sich ihr Wunschpferd noch vor Beginn der Auktion zum Festpreis zu sichern. Dass das genutzt wurde, zeigt unter anderem die Preisspitze. Eine „dressurbegeisterte Familie aus Baden-Württemberg“ sicherte sich einen sechsjährigen Danone-Goldberg-Sohn mit Namen Dango Rubin – ausgestellt von Hendrik Niehe in Sieversdorf – für 43.000 Euro, ehe er in die Auktion ging. Bei noch zwei weiteren Pferden wurde diese Option genutzt.


Marbacher Youngster für Jung


Mit Pferden, die auf den Weiden des Haupt- und Landgestüts Marbach groß wurden, hat Vielseitigkeitsolympiasieger Michael Jung beste Erfahrungen gemacht. Schließlich stammt auch sein Superstar Sam FBW von hier – wenngleich auch aus anderer Zucht. Und Sams Vater Stan the Man xx fraß seinen Hafer im Marbacher Hengststall. Das sind schon mal zwei Attribute, die auch auf den Dreijährigen zutreffen, für den Michael Jung den Zuschlag beim „Marbacher Frühjahr“ erhielt.


Für 16.750 Euro konnte er den Württemberger Dottore Gratiano v. Doctor Blue-Stanton zu sich nach Horb holen. Rein genetisch betrachtet, könnte der Fuchs in einigen Jahren der nächste Nationenpreissieger im Parcours für Jung sein. Er ist ein Vollbruder zu dem hoch talentierten Doctor Snow aus der Smilla v. Stanton-Escudo-Salieri, die ihrerseits eine Halbschwester des ebenfalls gekörten Million Ways ist. Der Vater Doctor Blue hat seine Grundausbildung im Landgestüt Marbach erhalten, springt inzwischen aber international erfolgreich mit Sophie Hinners.


Auktionsfazit


Die 21 Reitpferde in der Auktion wurden für durchschnittlich 14.618 Euro verkauft. Der Gesamtumsatz lag bei 286.750 Euro. Ein Pony war im Angebot, das 9.000 Euro brachte. Der Verband sprach von „einem guten Ergebnis, dass grundsätzlich zufrieden stellen kann, vor allem mit Blick auf die zur Zeit wirtschaftlich schwierige Lage“. Fünf Pferde gingen ins Ausland, je zwei nach Frankreich und in die Schweiz, eines nach Italien.


Die gesamte Kollektion finden Sie hier.


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