Tara van het Leliehof mit Lara de Liedekerke-Meier zum zweiten Mal in Folge Weltmeisterin der jungen Vielseitigkeitspferde
WM Wiederholungstäterinnen Lara und Tara
Ob Lara de Liedekerke-Meier wohl ein kleines bisschen verliebt in ihre alte und neue Weltmeisterin Tara van het Leliehof ist? :-)
Foto: FEI/Libby Law Photography Bereits nach der Dressur waren Lara de Liedekerke-Meier und ihre belgische Rappstute Tara van het Leliehof in Führung gegangen. Bis zum Schluss ließ die Comme il faut-Enkelin (v. Pegase van’t Ruytershof-Major de la Cour, Z.: Stal het Leliehof, B.: Sofie Vereenooghe) sich keinen einzigen weiteren Lapsus zusätzlich zum Dressurergebnis von Minuspunkten zuschulden kommen. Ein souveräner Auftritt von Anfang bis Ende.
Der Brite Hector Payne war im Sattel des Dante Weltino-Enkels Bueno (AES v. Dante’s Junior-Alicante, Z.: Tony Ross, B.: Caroline Primrose) Drittbester nach der Dressur und brachte dieses Ergebnis ebenfalls im Ziel. Das bedeutete Silber, denn das französische Duo Alexis Goury und sein Selle Français-Hengst Jeroboam Wal (v. Vleut-Flyer, Z.: S.c.e.a. Elevage De La Grande Renaud, B.: u.a. AS Experience) hatten zwar eine ebenso gute Dressur abgelegt wie die alten und neuen Weltmeisterinnen aus Belgien, aber zwei Sekunden über der erlaubten Zeit gestern im Cross warfen sie auf Platz drei zurück, den sie heute im Parcours mit einer fehlerfreien Runde besiegelten. Den Gefallen eines Abwurfes taten die beiden vor ihnen platzierten Paare ihnen nicht.
Caro Hoffrichter und Archie bestes deutsches Paar
Als Sechste nach dem Cross hatten Ben Leuwer und der tolle Alaba-Louis le Bon-Sohn Alf PH (Z. u. B.: Katrin Ackermans-Voelkel) alle Chancen auf eine Top Ten-Platzierung. Doch es sollte nicht sein. Ein leichter Netzroller am Aussprung der dreifachen Kombination bedeutete bei dem eng beieinander liegenden Feld am Ende Rang 16.
Besser lief es für die beiden Deutschen Amateur-Meister, die Düsseldorfer Rechtsanwältin Caro Hoffrichter und ihren energiegeladenen selbst gezogenen Archie CC, der ebenfalls von Alaba aus ihrer früheren Erfolgsstute Laeticia v. Lancer II stammt. Schon als Fohlen war Archie nicht zu bremsen, was ihm den Beinamen „Wiesenflitzer“ einbrachte. Diese Energie hat Caro Hoffrichter längst in die richtigen Bahnen gelenkt, wie man gestern im Cross sah und auch heute im Parcours. Einmal mehr kam Archie ohne Springfehler ins Ziel, aber mit 0,8 Zeitstrafpunkten. Unter dem Strich belegten sie damit einen tollen zwölften Rang.
Das dritte deutsche Paar im Finale, Anna Siemer und die estnische Trakehner Stute Eliope, hatten nach ihrem guten Lauf im Cross zwei Abwürfe und beendeten ihre WM auf Platz 36.
Christin Schulz hatte den D’Olympic-Sohn Heho Dennis zurückgezogen.
Update zum Gesundheitszustand von Andreas Dibowski
Inzwischen gibt es auch Neuigkeiten zu Andreas Dibowski, der mit dem Holsteiner Hengst Codero gestern bei den Sechsjährigen gestürzt war. Zwar konnte der Mannschaftsolympiasieger danach noch aufstehen, aber gegenüber der FN berichtete „Dibo“ nun, im Krankenhaus hätten die Ärzte einen Beckenbruch festgestellt. Ihm gehe es jedoch „den Umständen entsprechend gut“ und er würde die weitere Behandlung in Deutschland fortsetzen. Gute Besserung!