Lillie Keenan und Kick On gewinnen Cana Cup in Spruce Meadows

Keenan vor Hinners im Cana Cup von Spruce Meadows

Springen
Lillie Keenan und Kick On beim TSCHIO Aachen 2026.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Lillie Keenan und Kick On beim TSCHIO Aachen 2026. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Der Cana Cup über 1,55 Meter mit Stechen war die wichtigste Prüfung des Donnerstags bei den Spruce Meadows Masters. Es gab eine eindeutige Siegerin.

Und die hieß Lillie Keenan. Sie und ihr Hengst Kick On waren letztes Paar im dreiköpfigen Stechen des Cana Cups von Spruce Meadows und hatten keinerlei Probleme, Mannschaftsweltmeisterin Sophie Hinners und My Prins fast drei Sekunden abzunehmen.


Der Warrior-Sohn Kick On, der in Aachen die zweite Qualifikation für den Grand Prix gewonnen hatte, aber bei der Gelegenheit positiv auf ein im Turniereinsatz verbotenes Kortisonpräparat getestet worden war, sprang und galoppierte schnell und rationell, war schon in den Landungen wieder auf den Füßen und immer im Fluss, seine Reiterin immer im perfekten Gleichgewicht. Die Uhr stoppte nach 41,03 Sekunden. 43,78 waren es bei Sophie Hinners und ihrem wieder genesenen EM-Partner My Prins, der ebenfalls hervorragend sprang, Platz zwei.


Das dritte Paar im Stechen waren der Brite Ben Maher mit Marco Kutschers einstigem Spitzenpferd Catelly. Maher ritt zügig, riskierte aber längst nicht alles und kam nach 47,11 Sekunden ins Ziel.


Weitere Platzierungen


Nicht nur die Hindernisse, auch die erlaubte Zeit erwies sich als Gegnerin im Normalparcours. Vier Paare kamen zwar ohne Hindernis-, dafür mit Zeitstrafpunkten ins Ziel.


Die beiden Paare mit den schnellsten Vier-Fehler-Runden, die es demzufolge ebenfalls unter die Top Ten schafften, waren André Thieme und Chakaria und Daniel Deußer mit Pepita van’t Meulenhof. Sie wurden Achte und Neunte.


Ein Abwurf plus ein Zeitfehler schlugen für Richard Vogel und Cloudio zu Buche. Mit United Touch S hatte der Rolex Grand Slam Anwärter zwei Abwürfe und vier Zeitfehler. Drei Abwürfe und zwei Zeitfehler wurden es bei Jörne Sprehe und Hot Easy.


Vogel war zuvor schon Siebter im Atco Cup über 1,50 Meter mit Stechen gewesen. Hier hatte er seinen Sieger von gestern gesattelt, den erst achtjährigen Holsteiner Chember v. Charleston, dem man heute seine Unerfahrenheit gegen die Uhr noch anmerkte, der aber die schnellste Vier-Fehler-Runde im Stechen hinlegte.


Sieger war hier der Ire Conor Swail auf einem anderen Holsteiner, Casturano v. Castelan.


André Thiemes Derby-Sieger Paule S war zwar null im ersten Umlauf, aber der 2021er Europameister ersparte seinem zwölfjährigen Perigueux-Sohn die zweite Runde, bei der es wie aus Kübeln schüttete.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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