Christian Kukuk stellt seine Sicht der Dinge bezüglich des Rückzugs von Checker aus dem Olympiakader klar
Stellungnahme von Christian Kukuk zum Kaderaustritt
Christian Kukuk und Checker
Foto: toffi-images.de Vorgestern hatte die FN bekanntgegeben, dass Christian Kukuk Checker aus dem Olympiakader zurückgezogen hat. Eine Begründung wurde nicht genannt. Da in den sozialen Medien viel darüber spekuliert wurde, dass der Rückzug mit der nicht Nominierung von Kukuk als gesetzt für die WM-Mannschaft zu tun haben könnte, hat Kukuk sich nun selbst auf Instagram in der Story zu Wort gemeldet, um den „etwas unklaren Eindruck“, den die Pressemitteilung in seinen Augen hinterlassen hat, richtigzustellen.
Laut Kukuk sieht der tatsächliche Sachverhalt völlig anders aus. Danach habe er bereits vor der WM ein Gespräch mit dem Bundestrainer Otto Becker geführt, in dem besprochen wurde, Checker nach dem Championat aus dem Kader zu nehmen. Aachen hätte „aller Voraussicht nach“ sein letztes Championat werden sollen. „Die Europameisterschaft 2027 stand nie zur Debatte und LA 2028 ist noch in weiter Ferne“, so Kukuk.
„Checkers Wohlergehen und seine Langlebigkeit stehen für uns immer an erster Stelle und sein bestes Interesse geht dem Sport selbst immer vor. Sollte Checker – der 2028 dann 18 Jahre alt wäre – nich immer auf dem Niveau der letzten Jahre performen, sind die Olympischen Spiele durch diesen Austritt keineswegs ausgeschlossen – genausowenig wie sie garantiert gewesen wären, wäre ich weiterhin Teil des Kaders geblieben.“
Aber warum hat er dann überhaupt etwas am Status Quo verändert? Dazu sagt Kukuk:
„Vor allem gibt mir diese Veränderung die Möglichkeit, Checkers Turnierplan in der Zwischenzeit deutlich individueller und flexibler zu gestalten – immer mit seinem Wohl im Blick – und mich gleichzeitig verstärkt auf meine Nachwuchspferde wie Akarad, Viki van Gogh und Carrera zu konzentrieren, damit auch sie eines Tages die Chance haben, in Checkers Fußstapfen zu treten.“
Nachdrücklich betont er:
„Dieser Schritt war in keiner Weise eine Reaktion auf die jüngsten Nominierungsentscheidungen wie es in den Medien dargestellt wurde; die Entscheidung wurde auf einer völlig anderen Zeitschiene getroffen. Checkers Management war der alleinige Grund dahinter – nicht mehr und nicht weniger.“