Dorothee Schneider und Famos Valerie gewinnen Finale der Youngster Tour beim Agravis Cup in Oldenburg

Youngster-Tour Oldenburg Teil II – diesmal Schneider und Valerie vor Nowag-Aulenbrock und Sky

Dressur
Dorothee Schneider und Valerie, die nun den Vornamen "Famos" für ihre Heimat, das Gestüt Famos, trägt.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Dorothee Schneider und Valerie, die nun den Vornamen "Famos" für ihre Heimat, das Gestüt Famos, trägt. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Gestern Sieg für Bianca Nova-Aulenbrock und Sky vor Dorothee Schneider und Valerie, heute umgekehrt in der Youngster Tour von Oldenburg – der Nürnberger Burg-Pokal 2026 verspricht, eine äußerst spannende Angelegenheit zu werden.

Nachdem ihnen gestern in der Qualifikation kleine Unsauberkeiten in der Galopptour zum Verhängnis wurden, haben Dorothee Schneider und ihre achtjährige dänische Revolution-Tochter Famos Valerie (früher Valerie B) heute im Finale der Youngster Tour nachgebessert. Mit einer makellosen Runde im Prix St. Georges Spezial setzten sie sich an die Spitze des Feldes. Alle drei Richter hatten sie an erster Stelle. 75,490 Prozent lautete das Ergebnis.


Die Aufgabe ist die gleiche, die im Dezember auch im Finale des Nürnberger Burg-Pokals geritten werden wird. Dafür ist sowohl Dorothee Schneiders fleißiges Lieschen Valerie mit den tollen Bewegungen nominiert als auch der ausdrucksstarke Hannoveraner Hengst Sky v. Sezuan, der Valerie insbesondere im Trab in Sachen Bewegungskapazität in nichts nachsteht.  Für seine lehrbuchreife Trabverstärkkung gab es heute sogar eine 9. Die halbe Schrittpirouette nach rechts kostete die beiden heute wertvolle Punkte. Unter dem Strich wurden es 73,940 Prozent und der zweite Platz.


An dritter Stelle reihte sich wie bereits gestern der zweite Hengst dieses Starterfeldes ein, der fürs Burg-Pokal Finale gesetzt ist: Bernadette Brunes San to Alati v. Secret. Der immer leistungswillige und -bereite Dunkelfuchs wurde heute mit 72,360 Prozent bewertet.


Stars von Morgen


Apropos Bernadette Brune, die nutzt den Agravis Cup in Oldenburg nicht nur als Frankfurt-Generalprobe für San to Alati, sondern auch für den zehnjährigen Hengst Vaderland OLD, der von seiner Abstammung her – Vitalis-Krack C aus niederländischem Mutterstamm – auch ein KWPN sein könnte. Der ist nämlich ebenfalls für Frankfurt nominiert, nur eine Klasse höher im Louisdor-Preis. Er geht in Oldenburg im Finale Nord der Stars von Morgen, der zweiten deutschen Dressurserie auf Grand Prix-Niveau für Nachwuchspferde – und Reiter. Gestern Abend stand die Einlaufprüfung auf dem Programm, die Intermédiaire II. Vaderland wurde Vierter mit 71,920 Prozent.


Der Sieg ging mit 72,630 Prozent an Friederike Tebbel und ihren ebenso eleganten wie talentierten Oldenburger Wallach Serious v. San Amour. Dahinter reihte sich nach einer sehr schönen Runde Carina Scholz im Sattel des Finest-Sohnes Fideleo ein (72,080), gefolgt von der Burg-Pokal Zweiten des Vorjahres, Vaida-Girl OLD mit Bianca Nowag-Aulenbrock (71,970).


Das Finale Nord der Stars von Morgen steht für Sonntag früh auf dem Programm. Hier wird der Kurz-Grand Prix geritten, die S10.


Alle Ergebnisse aus Oldenburg finden Sie hier.


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