Rudolf Widmann und Romantic Prinz OLD gewinnen Derby Stars von Morgen Quali in München

Romantic Prinz OLD – vom Bundeschampionat ins Grand Prix-Viereck

Dressur
Romantic Prinz OLD als Dreijähriger unter Stefanie Ahlert beim Bundeschampionat. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Romantic Prinz OLD als Dreijähriger unter Stefanie Ahlert beim Bundeschampionat. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
München war die erste Austragungsstätte einer Derby Stars von Morgen Qualifikation in 2026. Es wurde ein Heimsieg für Rudolf Widmann mit einem Pferd, das man dreijährig beim Bundeschampionat gesehen hat, um das es danach aber lange still war, und das heute unter anderem einen ehemaligen Weltmeister hinter sich ließ.

Rudolf Widmann tritt für die Reitakademie München an, dementsprechend ist München-Riem quasi ein Heimspiel für ihn. Das wusste er dieses Wochenende zu nutzen mit seinem zehnjährigen Oldenburger Hengst Romantic Prinz OLD. Das Paar gewann sowohl die Intermédiaire II als Einlaufprüfung als auch die eigentliche Wertung, den Kurz-Grand Prix (S7).


Romantic Prinz ist ein deutlich vom Vater Rock Forever I geprägter Dunkelbrauner, der als dreijähriger von Stefanie Ahlert für die Hengststation Büscher-Konermann präsentiert worden war. Die beiden belegten Platz fünf beim Finale des Bundeschampionats mit 8,6. Danach war es lange ruhig um Romantic Prinz.


2024 tauchte er wieder auf, diesmal mit Rudolf Widmann und schon auf Intermédiaire II-Niveau. Letztes Jahr traten sie in einigen Intermédiaire II-Prüfungen auf regionaler Ebene im süddeutschen Grenzgebiet an. Dabei waren sie sechsmal siegreich, einmal Zweite, zweimal Dritte und einmal Vierte. Dabei erreichten sie stets Ergebnisse um 70 Prozent. Das konnten sie dieses Wochenende deutlich übertreffen. Die Intermédiaire II gewannen sie mit 72,588 Prozent, die S7 mit 73,377 Prozent. Sie waren das einzige Paar, das in der entscheidenden Prüfung die 70 Prozent-Marke knacken konnte.


Die weiteren Plätze 


Über Rang zwei konnte sich Jessica Schneeberger mit ihrem ebenfalls zehnjährigen, selbst ausgebildeten Sansibar JS freuen, einem Halb-Trakehner v. Schwarzgold-Dr. Jackson D, der ebenfalls beim Oldenburger Verband registriert ist. Er kratzte mit 69,649 Prozent an der 70 Prozent-Marke.


Nachdem sie bei der Piaff-Förderpreis Sichtung letzte waren und sich auch gestern nicht platzieren konnten, war der dritte Platz mit 68,465 Prozent ein besonders großer Erfolg für Henri Schamburg und seinen neuen Star, den ehemaligen Weltmeister der jungen Dressurpferde und Bundeschampion Lordswood Dancing Diamond. Damit war Henri zugleich bester U25-Reiter dieser Qualifikation, denn die Serie ist sowohl für Nachwuchspferde als auch für Nachwuchsreiter gedacht.


Alle Ergebnisse aus München finden Sie hier.


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