37. Elite im Herbst: Auktion Klosterhof Medingen - Donnkor kostet 500.000 Euro, Durchschnittspreis 109.500 Eior.
Auktion Klosterhof Medingen: 500.000 Euro Preisspitze, Durchschnittspreis 109.500 Euro
Mit 500.000 Euro Zuschlagpreis war Donnkor v. Danone das teuerste von 17 Auktionspferden auf dem Klosterhof Medingen. Foto: Beeliz Donnkor v. Danone war das begehrteste Pferd auf der Auktion des Klosterhof Medingen. Der vierjährige Wallach war Käufern aus Hamburg 500.000 Euro wert. Insgesamt wurden auf der Versteigerung in der Lüneburger Heide 17 Pferde verkauft. Fünf von ihnen erzielten Zuschlagpreise von 100.000 Euro und mehr.
Spitzenpreis: Donnkor
Bundeschampion in die USA verkauft
In die USA wechselte das Auftaktpferd, der ehemalige Bundeschampion Global Hope. Der sechsjährige gekört Hengst und mütterliche Halbbruder von Benjamin Werndls Nachwuchshoffnung Vogue kostete 415.000 Euro. Sein Vater Global Player OLD hatte unlängst unter Marie Sohler sein Debüt auf Drei-Sterne-Niveau gefeiert.
Global Hope
Platz drei im Preisgefüge nahm der vierjährige Hannoveraner Valendero v. Va Pensiero ein. Ihn wird man zukünftig unter dem Sattel von Paul Löcher erleben. Der großrahmige Fuchswallach kostete 200.000 Euro. 150.000 Euro gaben Käufer aus Niedersachsen für einen weiteren Va Pensiero-Sohn aus: Valentino, dessen Mutter von Charmeur abstammt. Runde 100.000 Euro kostete der dreijährige gekörte Hengst Enrico v. Escaneno-Fidertanz. Er steht zukünftig in den Niederlanden. Auch der dritte gekörte Hengst, Stradivari, der aus dem Premierenjahrgang des Hengstes St. Emilion stammt, wird zukünftig in den Niederlanden beheimatet sein. Sein Preis: 91.000 Euro. Insgesamt wurden fünf Pferde ins Ausland verkauft. Neben den drei Hengsten fanden zwei weitere in Kasachstan und Österreich ihre neuen Ställe.
Valendero
In Hamburger Besitz aber portugiesischen Beritt wechselte der Wallach Danilo v. Damaschino-Borsalino. Ihn wird man im Viereck unter dem Nuno Palma e Santos erleben. Bei ihm fiel der Hammer bei 67.000 Euro.
„Unfassbares Ergebnis“
„Unfassbar“, so Christoph Wahler, Chef des Klosterhof Medingens, sei das Ergebnis. „Es spiegelt einerseits die Ausnahmequalität unserer Kollektion wider, andererseits bin ich aber einfach nur happy, dass die Kunden uns derart vertrauen, was unser langjährig erprobtes Konzept bestätigt.“ Vor 50 Jahren hatte Eugen Wahler, der Großvater des Vize-Mannschaftsweltmeisters von 2026 in der Vielseitigkeit, erstmals eine Auktion durchgeführt, zunächst noch im Frühjahr. Sein Sohn Burkhard, Christoph Wahlers Vater, hatte das Konzept ausgebaut und fungiert auch selbst als Auktionator.
Valentino
In diesem Jahr fand die Auktion auf dem Klosterhof Medingen vier Wochen später als üblich statt. Hintergrund: die Asia Games. Christoph Wahler ist nicht nur Hengsthalter und Auktionschef sowie im Olympiakader gelistet, er trainiert auch die indonesische Vielseitigkeitsequipe, die er als Coach bei den Asian Games in Tokio begleitete. Aufgrund der Terminverschiebung Richtung November wurden bei der 37. Herbstauktion in Medingen in diesem Jahr keine Fohlen versteigert.
Im Rahmen einer Charity-Aktion wurde ein alter Frack von Jessica von Bredow-Werndl für 9.500 Euro zugunsten der Initiative „Hamburg macht Kinder gesund“ versteigert.
