Global Champions League Etappe von Kairo an Riesenbeck International, die damit den Gesamtsieg holen
Riesenbeck International sichert sich vorzeitig Gesamtwertung der Global Champions League
Souverän zum Sieg in Kairo und zum Gesamtsieg in der Global Champions League 2026: Marco Kutscher und Pikeur Lemar NRW.
Foto: Stefano Grasso/LGCT Nach der ersten Runde über 1,60 Meter lagen Marco Kutscher auf Pikeur Lemar NRW und Max Weishaupt mit Zuccero HV noch an zweiter Stelle hinter den Cannes Stars mit Sophie Hinners auf Iron Dames Kaleni Jo und Ines Joly im Sattel von Faylinn de Fondcombe. Alle vier waren null, aber das Damen-Quartett schneller.
Im zweiten Springen über 1,55 Meter wurden die Karten neu gemischt. Drei Abwürfe von Ines Joly und dann noch einer von Sophie Hinners ließen das Team auf Rang acht zurückfallen. Bei den Riesenbeckern lief es deutlich besser. Nach den beiden fehlerfreien Ritten aus Runde eins setzten Marco Kutscher und Max Weishaupt noch einen drauf und blieben wieder null. Viermal fehlerfrei, das gelang heute keiner anderen Mannschaft in Kairo. Damit hatte Riesenbeck sich nicht nur souverän die Etappe gesichert (der fünfte Sieg dieses Jahr!), sondern nach 2023 auch erneut den Gesamtsieg der Saison – und damit einen Bonus von 2 Millionen Euro Preisgeld.
Und sonst?
Platz zwei ging an die Istanbul Warriors in Gestalt von Abdel Said auf seiner Super Grand Prix-Siegerin 2025, Bonne Amie (4) und Max (0) sowie Simon Delestre mit Gatsby du Tillard (0/0).
Die Prague Lions hatten auf frische Pferde für jede Prüfung gesetzt, mussten sich aber ebenfalls einen Abwurf anrechnen lassen und kamen auch nicht an die Zeit der Zweitplatzierten heran. Niels Bruynseels ritt Oaky Flandria (4) und Chacco’s Lando OL (0). Pieter Devos sattelte im schwereren Springen seine bewährte WM-Stute Casual DV Z (0) und für die zweite Prüfung Janina J (0).
Nochmal Riesenbeck vorn
Nicht nur Marco Kutscher und Max Weishaupt sorgten heute in Kairo für gute Stimmung im Lager von Riesenbeck International. Eröffnet wurde der Tag wie immer mit der Qualifikation der Einzelreiter für den Großen Preis. Hier setzten sich Christian Kukuk und Checker an die Spitze des Feldes und ließen dabei Max Kühner auf seinem zehnjährigen Neuzugang Vivo de Muze PS v. Vivant hinter sich, den der Österreicher Mitte des Jahres von dem Tschechen Ales Opartny übernommen hat. Dritter war Emanuele Gaudiano auf einem weiteren PS-Pferd des Gestüts Lewitz, Chebrello PS v. Exelero.