Henrik von Eckermann mit der Medaille des schwedischen Königs ausgezeichnet

Königliche Auszeichnung für den Reiter des Kings

Große Ehre für Henrik von Eckermann! Foto: Sara Friberg/Kungl Hovstaterna Große Ehre für Henrik von Eckermann! Foto: Sara Friberg/Kungl Hovstaterna
Springreiter Henrik von Eckermann kann einer erklecklichen Medaillensammlung noch eine weitere hinzufügen, der Medaille des Königs.

Am 14. April war der schwedische Springreiter Henrik von Eckermann zusammen mit weiteren verdienten Sportlern des Landes ins Königliche Schloss ins Stockholm geladen. Hier wurde ihm von König Carl XVI. Gustaf persönlich die Königsmedaille für seine sportlichen Verdienste überreicht.


Lange Erfolgsliste


Derer gibt es viele – bei vier Olympischen Spielen war Henrik von Eckermann für Schweden am Start. Das Stechen zum Mannschaftsgold in Tokio wird ewig unvergessen sein. Gleiches gilt für die zwei Goldmedaillen in Einzel- und Teamwertung, die er bei den Weltmeisterschaften 2022 gewann. Hinzu kommt Mannschaftssilber bei den Weltmeisterschaften 2018.


Bei Europameisterschaften trug von Eckermann 2023 zu Mannschaftsgold bei, 2017 daheim in Göteborg zu Silber mit dem Team und 2013 zu Bronze. Zweimal in Folge war er Weltcup-Sieger. Zweieinhalb Jahre lang führte er die Weltrangliste der Springreiter an. Das ist Rekord, das hat vor ihm kein anderer geschafft.


Das Gros seiner Erfolge erreichte von Eckermann mit einem König unter dem Sattel, King Edward, der sich jüngst nach längerer Turnierabstinenz zurückmeldete im Parcours.


Über Henrik von Eckermann


Henrik von Eckermann, der demnächst seinen 45. Geburtstag feiert, hatte schon immer ein Faible für Pferde, wohl durch seine Mutter. Als er 14 war, besuchte die Familiedas große Weltcup-Turnier in Göteborg. Von da an wusste von Eckermann, was er mal werden wollte: Springreiter.


Derjenige, der sofort erkannte, was dieser Junge für ein außergewöhnliches Talent mitbrachte, ritt 2021 an seiner Seite zum Olympiasieg: Peder Fredricson. Er nahm Henrik von Eckermann unter seine Fittiche, vermittelte ihm auch gute Pferde. Von Eckermann machte sich auf dem elterlichen Hof selbstständig. Das lief ganz gut, aber als sich die Gelegenheit bot, ein Praktikum im Stall Beerbaum zu absolvieren, ergriff der damals 22-Jährige die Chance. Und blieb.


In Riesenbeck wurde der Grundstein für von Eckermann internationalen Durchbruch gelegt. Er erwarb sich einen Ruf als besonders sensibler Reiter mit einem Händchen für schwierige Pferde, der zudem als besonders fleißig und zuverlässig galt. Alles Eigenschaften, die ihm zugute kamen, als er 2016 erneut den Sprung in die Selbstständigkeit wagte.


Er war zunächst in Bonn stationiert, wo er die Stute Mary Lou kennenlernte, mit der er nahtlos an alte Erfolge anknüpfen konnte. Und dann kam King Edward. Das Pferd, mit dem von Eckermann Sportgeschichte geschrieben hat und hoffentlich noch weiter schreibt.


Er lebt und arbeitet inzwischen mit seiner Frau, der Schweizer Springreiterin Janika Sprunger, und seinem Sohn Noah auf einer eigenen, neu gebauten Anlage in den Niederlanden.


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