Die Weltrangliste der Springreiter im November, wenig Neues im Dressurlager, einiges in der Vielseitigkeit
Weltranglisten im November: Vogel weiter Erster, Deußer und Hinners auf dem Vormarsch und mehr
Sophie Hinners arbeitet sich langsam, aber stetig weiter vor auf der Weltrangliste der Springreiter.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Springen
Und dieser Spitzenreiter heißt nach wie vor Richard Vogel. Mit 3.465 Punkten hat der 29-jährige Mannschaftsweltmeister und Einzeleuropameister einen komfortablen Vorsprung auf Kent Farrington (USA), der 3.177 Zähler auf dem Konto hat. Auch Rang drei ist geblieben: Der Ire Shane Sweetnam sitzt den Führenden mit nun 3.164 Punkten im Nacken.
Dahinter ging es einen Platz nach oben für Weltmeister Steve Guerdat (3.127) und zwei für McLain Ward (3.015). Scott Brash hat hingegen zwei Plätze eingebüßt und ist nun Sechster (2.915), gefolgt von seinem Landsmann Ben Maher, der einen Platz verloren hat (2.910).
Nina Mallevaey ist nach wie vor die einzige Springreiterin unter den Top Ten und konnte Rang acht verteidigen (2.832). Aber demnächst könnte sie Gesellschaft von Sophie Hinners bekommen, die hat sich nämlich schon wieder um einen Rang vorgeschoben, von Platz 12 auf 11 (2.715).
Zwischen den beiden Amazonen rangieren aktuell noch Daniel Deußer, der sich um einen Platz verbessern konnte, von 10 auf 9 (2.787) und dabei getauscht hat mit Daniel Bluman (2.762).
Weitere Deutsche unter den Top 50
17. (vorher 18.) Christian Kukuk
42. (45.) Philipp Weishaupt
46. (42.) Christian Ahlmann
Die vollständige Liste finden Sie hier.
Dressur
Bei den Dressurreitern ist auf den Plätzen eins bis fünf alles beim Alten geblieben – Cathrine Laudrup-Dufour führt das Ranking an, gefolgt von Justin Verboomen und Isabell Werth. Komplettiert wird die Liste durch Charlotte Fry und Becky Moody.
Dahinter hat sich allerdings etwas getan. Die Niederländerin Marieke van der Putten konnte sich um zwei Platze vorschieben und ist nun Sechste. Damit verdrängte sie Carl Hester auf Rang sieben. Der neue Platz acht ist Katharina Hemmer, gefolgt von Sandra Sysojeva und Frederic Wandres, die beide ihre Positionen gehalten haben.
Weitere Deutsche unter den Top 50
13. (12.) Raphael Netz
19. (19.) Jessica von Bredow-Werndl
20. (20.) Charlott-Maria Schürmann
25. (26.) Benjamin Werndl
28. (28.) Semmieke Rothenberger
37. (41.) Leonie Richter
38. (33.) Moritz Treffinger
39. (55.) Dr. Svenja Kämper-Meyer
48. (61.) Tobias Nabben
Die vollständige Liste finden Sie hier.
Vielseitigkeit
Bei den Buschreitern ist nur die Nummer eins unverändert geblieben. Ansonsten hat sich einiges getan. Aber Tim Price (NZL) hat seine Rolle ja in Pau noch einmal eindrucksvoll unterstrichen. Ihm auf den Fersen ist nun Tom McEwen (GBR), der vorher Vierter war. Einen Riesensatz von Rang zwölf auf drei hat Jonelle Price (NZL). Zwei Eheleute unter den drei besten der Welt – gab es das schon mal?
Jedenfalls haben die beiden sowohl den US-Reiter Will Coleman als auch die Britin Ros Canter auf Abstand halten können. Dahinter liegen mit Burghley-Siegerin Gemma Stevens und Katie Magee zwei weitere britische Größen. Caroline Pamukcu und Boyd Martin halten auf den Plätzen acht und neun die US-Flagge hoch, mussten aber einige Plätze einbüßen. Pamukcu war Sechste, Martin Zweiter.
Das Schlusslicht der Top Ten bildet Tom Jackson (GBR). Auch für ihn ging es abwärts, von Platz fünf auf 10.
Deutsche unter den Top 50
15. (17.) Julia Krajewski
23. (14.) Michael Jung
37. (39.) Christoph Wahler
38. (40.) Malin Hansen-Hotopp
41. (33.) Calvin Böckmann
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