Frankfurter Festhallenturnier mit Indoor Vielseitigkeit, 35. Nürnberger Burg-Pokal, Louisdor Preis Finale und Top 12 Dressur

Frankfurter Festhallenturnier verspricht „echte“ Indoor Vielseitigkeit und 12 Top-Dressurpaare

Nicht nur das Charity Pferd im Frankfurter Lila wartet auf das Festhallenturnier in Frankfurt. Foto: Schafhof Connect Nicht nur das Charity Pferd im Frankfurter Lila wartet auf das Festhallenturnier in Frankfurt. Foto: Schafhof Connect
Das 53. Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt setzt vom 16. bis 20. Dezember 2026 hat einige Neuerungen geplant. Beispielsweise eine „echte“ Indoor-Vielseitigkeit in mehreren Hallen. Außerdem sollen zwölf Top-Dressurpaare den vierten Advent in der Festhalle verbringen.

Das Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt (IFR) wird noch vielseitiger. Und das im Wortsinn. Nach dem Test-Indoor-Event des Vorjahres soll 2026 eine Prüfung im Programm sein, die sich deutlich stärker an einer klassischen Vielseitigkeitsprüfung orientiert, anspruchsvoller als im Vorjahr. „Die Prüfung ist deutlich mehr an die Vielseitigkeit angelehnt als 2025, sie wird deutlich höher und schwieriger sein und deshalb haben wir jetzt auch einen internationalen Vielseitigkeits-Parcourschef dafür einbezogen“, sagt Turnierchef Matthias Rath.


Rüdiger Rau baut Vielseitigkeit beim Frankfurter Festhallenturnier


Für die Gestaltung ist Rüdiger Rau verantwortlich, Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter. Er zeichnet seit 2002 für die Indoor-Kurse in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle verantwortlich. In Frankfurt lässt er die Reiterinnen und Reiter nicht nur in der Festhall, sondern auch durch die Schleuse und über Hindernisse in der Abreitehalle galoppieren. Der aktuelle Weltmeister Michael Jung, der gerade das Karriereende seines Chipmunk verkündet hat, soll bereits seinen Start angekündigt haben. Rau sagte: „Ein Reiter hat bereits fest zugesagt und das ist kein anderer als der dreimalige Olympiasieger Michael Jung – einen besseren gibt es nicht.“


Springreiten und Dressur im Fokus


Acht internationale Springprüfungen stehen auf dem Programm. Die Parcours baut erneut Olaf Petersen jun., der bereits 2025 für die Kurse zuständig war. Rath unterstrich die Fortsetzung der Zusammenarbeit: „Wir und vor allen Dingen auch die Reiter waren unheimlich happy mit den Kursen. Sowohl in Frankfurt als auch in Hamburg – die Zusammenarbeit wollen wir auf jeden Fall beibehalten.“


Im Springparcours wird auch Frederic Tillmann erwartet. Der Sieger des Deutschen Spring-Derbys von Hamburg will mindestens zwei Pferde nach Frankfurt bringen und peilt ein gutes Ergebnis im Großen Preis von Hessen an. Tillmann findet: „In die Festhalle einzureiten, ist wie in einen großen Opernsaal“.


Der Große Preis wird am Sonntag von 15.30 bis 17.30 Uhr live im HR-Fernsehen übertragen. Sämtliche Prüfungen sind zudem bei ClipMyHorse.tv zu sehen.


Finals! Louisdor-Preis und Nürnberger Burg-Pokal


Der Finaltag beginnt mit dem 20. Finale des Louisdor-Preises und mündet in die Kür des Top 12 Dressage Finals. Erstmals dabei ist Mannschafts-Weltmeisterin und Einzelbronzegewinnerin Katharina Hemmer, die mit ihrem Mannschaftsweltmeister Denoix PCH antreten will. „Es macht einfach enorm viel Spaß, sich wirklich mit den Besten der Welt zu messen“, freut sich Hemmer. „Da hat Aachen dieses Jahr schon einen guten Vorgeschmack gegeben. Es gibt nicht viele Turniere, bei denen die Weltspitze so zusammenkommt. Das ist etwas ganz Besonderes.“ Die Reiterin bereitet ihren sensiblen Fuchs gezielt auf die Kürmusik vor, damit beide die Prüfung in Frankfurt möglichst sicher zeigen können.


Hemmers Vorbereitung mit A-ha-Effekt


„Ich lasse seine Kürmusik von A-ha gerne zur Vorbereitung auch mal beim Schrittgehen laufen, ganz entspannt, und dann werden wir noch in die ein oder andere Halle mit einer guten Musikanlage zum Üben fahren, damit er wir seine Kür in Frankfurt hoffentlich gut zeigen können“, verrät „Katha“ Hemmer. 


35. Nürnberger Burg-Pokal


Zum 35. Mal findet in Frankfurt das Finale des Nürnberger Burg-Pokals statt. Die Leistungsdichte ist besonders hoch: Alle zwölf Finalisten qualifizierten sich mit Ergebnissen, die lediglich 2,5 Prozentpunkte auseinanderliegen.


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