Frankreich gewinnt Nationenpreis Vielseitigkeit in Strzegom – Polen und Österreich komplettieren das Podium
Frankreichs Buschreiter nicht zu schlagen in Strzegom, Gastgeber top unterwegs
Baptiste Salaun (FRA) und Hexcazel Duverie, Teil des siegreichen französischen Teams im Nationenpreis in Strzegom.
Foto: FEI/Libby Law Photography Frankreich und Österreich bestritten in Strzegom als erste Nationen bereits ihren zweiten Saisonauftritt und sammelten damit frühzeitig wichtige Qualifikationspunkte für das FEI Eventing Nations Cup Finale im Oktober in Boekelo (NED).
Mit ihrem dritten Sieg überhaupt in Strzegom setzte sich die französische Equipe – bestehend aus Arthur Duffort mit Gueule de Reve, Verane Nicaud mit Eau Vive de Brenne AA, Baptiste Salaun auf Hexcazel Duverie und Lucas Brun mit Happy de Brion – mit einem ungefährdeten Vorsprung an die Spitze. Insgesamt hat Frankreich damit 20 FEI Eventing Nations Cup™ Wettbewerbe gewonnen und liegt in der ewigen Bestenliste hinter Deutschland (40) und Großbritannien (23) auf Rang drei. Nach drei von fünf Qualifikationsturnieren führt Frankreich die Gesamtwertung an.
Equipechefs zufrieden
„Wir sind mit einem klaren Ziel nach Strzegom gereist, und ich bin stolz darauf, wie unsere Athleten den Plan in allen drei Phasen des Wettkampfs umgesetzt haben“, sagte Equipechef Cédric Lyard. „Strzegom zählt nach wie vor zu den anspruchsvollsten und bestorganisierten Turnieren im internationalen Kalender – das macht diesen Sieg noch bedeutungsvoller.“
Das polnische Team mit Einzelsiegerin Katarzyna Brandys auf Sel Oscar, Pawel Warszawski mit Cagliostro PKZ und Mariusz Klemiuk auf Monaco belegte den zweiten Platz und verbuchte damit beim Nationenpreis Vielseitigkeit in Strzegom die sechste Podiumsplatzierung – mehr als an jedem anderen Austragungsort. „In einem WM-Jahr sind zwei starke Einzelergebnisse und Katarzynas Klassensieg sehr positiv für uns“, betonte Equipechef Gary Parsonage.
Bronze ging an Österreich: Harald Ambros mit Vitorio du Montet – der zudem Einzelzweiter wurde –, Daniel Dunst mit Chevalier 97 und Magdalena Zellhofer auf Highlight RZ erreichten damit ihr bestes Ergebnis in Strzegom seit 2022 und stehen erstmals in dieser Saison auf dem Treppchen. „Das Niveau des Wettkampfs war außergewöhnlich hoch, das macht diese Ergebnisse noch wertvoller“, fand Equipechef Thomas Tesch.
Wichtiger Termin in Avenches
Die Serie geht vom 16. bis 19. Juli in Avenches (SUI) weiter. Es ist die vierte Etappe. Für Deutschland – das in Strzegom übrigens kein Team stellte – ist sie deshalb besonders wichtig, weil es die letzte Sichtung auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Aachen ist. Nach Avenches wird das WM Team nominiert. Die Longlist mit den potenziellen Kandidaten finden Sie hier.