Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft rund um Pferd (GWP): Dr. Astrid von Velsen-Zerweck neue Vorsitzende
Dr. Astrid von Velsen-Zerweck übernimmt den Vorsitz der GWP
Dr. Astrid von Velsen-Zerweck folgt auf Dr. Ludwig Christmann im Vorsitz der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft rund um Pferd (GWP). Die promovierte Landwirtin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck gehört zu den Gründungsmitgliedern der mittlerweile 31 Jahre alten Gesellschaft. Die Landoberstallmeisterin des Haupt- und Landgestüts Marbach wurde seinerzeit von der GWP selbst während ihrer Promotion gefördert.
Neue Strukturen im Vorstand der GWP
Ganz ohne Überzeugungsarbeit ging es allerdings offenbar nicht. Nach Angaben der GWP stand vor allem ihre ohnehin hohe berufliche Belastung einer Kandidatur im Weg. Erst nachdem die Aufgaben im Vorstand neu verteilt wurden, sagte von Velsen-Zerweck, eine „sowohl in Wissenschaft als auch in Praxis bestens vernetzte Persönlichkeit“, wie es in der Pressemitteilung heißt, zu.
Den frei gewordenen Vorstandssitz übernimmt Prof. Dr. Clemens Wollny. Der Agrarwissenschaftler und Pferdezüchter gehört bereits seit zwei Jahren der Jury an, die jährlich Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen bewertet und über die Vergabe der GWP-Förderpreise entscheidet.
Der Vorstand der GWP
Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt:
- Prof. Dr. Ellen Kienzle als stellvertretende Vorsitzende
- Prof. Dr. Uta König von Borstel
- Christine Felsinger
- Dr. Julia Steinhoff-Wagner
- Dr. Michaela Weber-Herrmann
- Dr. Katharina Wiegand.
Bis auf die jeweilige Enthaltung der Kandidaten selbst fielen sämtliche Abstimmungen einstimmig aus.
Dr. Ludwig Christmann bleibt der GWP erhalten
Ganz aus der wissenschaftlichen Pferdeszene verabschiedet sich Ludwig Christmann, der Jahrzehnte für den Hannoveraner Verband tätig war, ohnehin nicht. Die Mitgliederversammlung ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Christmann führte die GWP zwölf Jahre lang – länger als jeder seiner Vorgänger – und soll den Vorstand auch künftig beratend begleiten.
Wissenschaft als Brücke zur Praxis
Die GWP versteht sich seit ihrer Gründung als Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und praktischer Pferdehaltung. Jährlich zeichnet sie wissenschaftliche Abschlussarbeiten rund um das Pferd aus und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs mit Preisen und Stipendien. Dass diese Arbeit auf Resonanz stößt, zeigt nach Angaben des Vereins auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die sich weiterhin positiv entwickelt haben. Konkrete Zahlen nannte die Mitgliederversammlung allerdings nicht.
Infos auf der Webseite der GWP