4. Symposium von „Pferde für unsere Kinder“ in Fürstenau – Schwerpunkt: Pferde stärker in Bildung und Kindheit integrieren
Symposium: Wie Pferde wieder stärker in Bildung und Kindheit integriert werden können
Der Verein „Pferde für unsere Kinder“ lädt zu seinem 4. Symposium im Oktober ein. Foto: Thomas Hellmann Zum 4. Symposium von „Pferde für unsere Kinder“ sind am 2. Oktober Reitschulbetreiber, Pädagogen und Vereinsvertreterinnen und -vertreter beim Reit- und Fahrverein Fürstenau – Hippocampus Fürstenau eingeladen. Der Verein ist Gastgeber, das Programm läuft von 13 bis etwa 17 Uhr. Informierzt und diskutiert werden soll die Zukunft von Kinderreitschulbetrieben. Drei größere Blöcke sind vorgesehen.
Woran scheitern Kooperationen von Bildungseinrichtungen und Pferdebetrieben?
Dr. Katharina Wiegand von der Pferdeland Niedersachsen GmbH wird zum Auftakt über eine Befragung von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie Reitschulbetreibern zum Thema Pferde in Schule und Kindergarten berichten, Dabei sollen Knackpunkte, an denen mitunter eine gutgemeinte Idee scheitert aufgezeigt werden. Der Teufel liegt im Detail. Häufig noch bevor das erste Pony und das erste Kind sich kennengelernt haben.
Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und Pferdebetrieben scheitern oft, weil administrative Dinge nicht ausreichend berücksichtigt worden sind: Versicherungsfragen, Haftungsrisiken, organisatorischer Aufwand, fehlende Ansprechpartner auf beiden Seiten – das sind die Verdachtsmomente, die in der Branche kursieren. Die Studie, die die promovoierte Pferdewissenschaftlerin Wiegand liefert jetzt Zahlen dazu, ob es wirklich diese Aspekte sind. Und welche Ansätze erfolgsversprechend sein können.
Praxis: Best Practice
Auf den Forschungsteil folgt die Gegenprobe aus dem Alltag: Anne Lau von hofpferde Seifertshain referiert unter dem Titel „Zwischen Tradition und Zukunft“ über ihre Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb. Das ist die Stelle im Programm, an der akademische Befunde auf Stallrealität treffen. Die Ausführungen dürften zur Diskussion am Nachmittag einladen.
Ausgetauscht soll sich in einem „World Café“. Das Format, das erstmals beim Bundesberufsreitertag in Marbach in der Pferdeszene etabliert wurde, bietet Teilnehmenden in Gesprächsrunden Möglichkeiten zum Austausch. Das bringt, so die praktische Erfahrung, häufig mehr als eine Podiumsdiskussion mit erhöht sitzenden Referentinnen und Referenten.
Von der Kita bis zum Abitur
Den Abschluss bestreiten Doris Bregen-Meiners und Sarah Boyemann vom gastgebenden Verein. Sie zeigen anhand konkreter Beispiele, wie sich Pferde in Bildungsprozesse einbinden lassen – mit einer Bandbreite, die vom Kindergarten bis zum Abitur reicht. So wqird verprochen. Der Verein in Fürstenau ist bekannt für seine Praxisbeispiele.
Trainerinnen und Trainer profitieren mehrfach
Für Trainer gibt es 3 LE im Profil 4. Anmeldung und weitere Informationen unter pferde-fuer-unsere-kinder.de.
Unterstützt wird die Veranstaltung von HKM Sports Equipment GmbH, Horse Shop Landenhausen, JJ Darboven GmbH & Co. KG / IDEE Kaffee, Böckmann Fahrzeugwerke GmbH, spoga horse, Allspan German Horse Vertrieb GmbH & Co. KG sowie EN GARDE Marketing GmbH.