Erster Grand Prix Special, erster Sieg für Evelyn Eger und Global Power in Fontainebleau

Evelyn Eger und Global Power legen nach

Dressur
Evelyn Eger und Global Power 2025 in Hagen. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Evelyn Eger und Global Power 2025 in Hagen. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Heute Vormittag stand der Grand Prix Special der CDI3* Tour auf dem Programm in Fontainebleau. Rookie Global Power unter Evelyn Eger zeigte sich erneut in bester Verfassung.

Bereits gestern im Grand Prix hatten Evelyn Eger und ihr neun Jahre junger Grey Flanell-Sohn Global Power eine ausgesprochen schöne Vorstellung abgeliefert, in der sie sich nur um einen Hauch geschlagen geben mussten und Zweite wurden. Heute im Grand Prix Special von Fontainebleau legten sie nach.


Special-Premiere


Es war der erste Special überhaupt für den Oldenburger Rappen bei seinem ersten internationalen Turnier. Die beiden zeigten eine wunderbare Vorstellung mit klar abgegrenzten Unterschieden zwischen den Tempi in der Trabtour, losgelassenem, raumgreifenden starkem Schritt, erhabenem und taktstabilem versammelten Schritt, locker und sicher durchgesprungenen Serienwechseln, sehr zentrierten Pirouetten und viel Talent für Piaffe und Passage, wo der Wallach noch an Kraft und Sicherheit gewinnen muss.


In der Piaffe aus dem versammelten Schritt heraus konnte man sehen, dass Global Power hier eines Tages hoch punkten könnte, wenn er sicher sein Gleichgewicht halten kann. Genau das verlor er hier aber nach den ersten Tritten und einem Schnauben. Darunter litt auch der Übergang in die Passage, in der er einmal mit dem Kopf schüttelte und wieder schnaubte. Eine Fliege? Jedenfalls war das der eine nicht ganz so schöne Moment der ansonsten harmonischen Prüfung. Der andere war das Aufnahmen nach dem starken Galopp. Der Wallach hatte den Wechsel schon gesprungen, da schien er sich vor etwas hinter der Ecke erschrocken zu haben und stockte kurz. Das kostete Punkte.


Aber auch heute wieder: Eine Vorstellung mit wunderbarer Anlehnung, stets passendem Rahmen und einem losgelassen, zufrieden gehenden Pferd. Mit 70,340 Prozent waren die beiden das einzige Paar, das eine Bewertung von mehr als 70 Prozent erhielt und alle fünf Richter hatten sie an der Spitze.


Die weiteren Platzierten


Über Platz zwei konnte sich die Niederländerin Jeanine Nekeman auf Game Boy STH freuen (68,787). Dahinter reihten sich die Sieger des gestrigen Grand Prix ein, José Antonio Garcia Lena und Quatre-Quarts a L’Orange (68,511). Pierre Volla (FRA) und Malcolm X de Massa, die gestern Dritte waren, reihten sich heute mit denkbar knappem Abstand an vierter Stelle ein (68,489).


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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