WDR berichtet von Jährling im Kreis Höxter, dem die Hinterbeine gebrochen und Sehnen durchtrennt wurden
Verdacht auf schlimmste Tierquälerei im Kreis Höxter
Familie Graßhoff züchtet lauf WDR Angaben seit mehr als 40 Jahren Pintos. Die stehen aktuell auf einer Weide außerhalb von Altenbergen, einem Dorf, das zur Stadt Marienmünster im Landkreis Höxter gehört.
Am Dienstag, 9. Juni, kam die Familie Graßhoff zur Weide und fand dort einen Jährling vor, dessen Hinterbeine gebrochen und die Sehnen durchtrennt waren. Ein Horrorszenario. Wie der WDR schreibt: „Das Pferd konnte sich nur noch mit den Vorderbeinen bewegen.“ Züchter Thomas Graßhoff wird zitiert: „Sie wurde maximal misshandelt. Man sieht ein Pferd, was sich quält. Ich hatte sofort Tränen in den Augen. Man fragt sich einfach: Warum?“
Die Familie Graßhoff vermutet, dass der Täter ein persönliches Motiv hatte und es sich um jemanden handeln muss, der ihnen schaden will und dafür die Jährlingsstute missbraucht hat. Die Tat muss entweder in der Nacht vom 8. auf den 9. Juni oder am 9. Juni tagsüber verübt worden sein. Pferdebesitzer und Polizei gehen davon aus, das mindestens zwei Personen an der Tat beteiligt gewesen sein müssen.
Die Polizei und der für das Gebiet zuständige Jäger haben die Weide abgesucht, um eventuelle Spuren zu finden, die erklären würden, dass die Stute sich selbst verletzt hat. Aber sie haben nichts gefunden, auch der eingesetzte Hund nicht. Laut WDR ist ein Eigenverschulden des Jährlings damit auszuschließen. Es wurde Anzeige gegen Unbekannt aufgenommen. Für Hinweise von Zeugen, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die Familie Graßhoff 8000 Euro Belohnung ausgesetzt.
Der WDR verweist außerdem auf eine Aussage der Polizei, die darauf hinweist, dass es zwar Gerüchte in den sozialen Medien gebe, nach denen sich mehrere Fälle dieser Art in der Gegen ereignet hätten. Allerdings seien der Polizei keine weiteren bekannt.