Stadl Paura meldet ca. 40 von 150 Pferden an Influenza erkrankt
Update zum Influenza Ausbruch in Stadl Paura

Am Montag meldete das österreichische Pferdesportzentrum Stadl Paura, dass es in einem Stall der Anlage Fälle von Influenza gibt. Seither gab es täglich ein Update zu den Entwicklungen vor Ort. Am Dienstag hieß es, der „Großteil der erkrankten Pferde“ sei auf dem Weg der Besserung. Es seien aber „ein paar Pferde“ mit klinisch auffälligen Symptomen hinzugekommen. Gestern gab es zum ersten Mal Zahlen: rund 40 von 150 Pferden seien erkrankt.
Infolgedessen wurden zwei internationale Springturniere abgesagt, die in den kommenden Wochen hätten stattfinden sollen. Allerdings hätte der Veranstaltungsbereich keinerlei Kontakt zu dem Teil der Anlage mit den erkrankten Pferden.
Tatsächlich hörten wir das gleiche auch von deutschen Teilnehmern an dem CDI, das zehn Tage vor Ausbruch der Krankheit noch stattgefunden hatte, sowie vom Geschäftsführer des Pferdenzentrums, Johannes Mayrhofer: „Es gab keinerlei Kontakt zwischen den Bestandspferden und den Veranstaltungspferden. Die Boxenanlagen für die Veranstaltungspferde sind auch ca. 500 Meter Luftlinie vom Hauptstall entfernt. Das heißt, nach menschlichem Ermessen können sich da keine Pferde angesteckt haben.“
Spricht man mit Tierärzten mit langjähriger Berufserfahrung, erinnern die sich noch gut an die Zeiten vor Einführung der Impfpflicht gegen Influenza für Turnierpferde. Damals habe es regelmäßig Situationen gegeben wie die nun in Stadl Paura. Das habe sich in den letzten Jahren geändert. Allerdings heißt es aus Stadl Paura auch, die erkrankten Pferde seien geimpft gewesen.