Finale Longines League of Nations Barcelona: das Startefeld, die deutschen Reiter, neuer Modus, Zeitplan
Finale League of Nations Barcelona: Neun Nationen, kein Streichergebnis in Runde zwei
Richard Vogel wird auch in diesem Jahr beim Finale der Longines League of Nations am Start sein. Foto: FEI/Leanjo de Koster Zehn Nationen waren in der League of Nations gestartet, acht haben sich über vier Qualifikationsprüfungen auf drei Kontinenten fürs Finale qualifiziert: Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Brasilien, Irland, Belgien, die USA und Italien. Gastgeber Spanien komplettiert das Feld auf neun Equipen. Die Franzosen schafften es als einzige, zwei Etappen zu gewinnen.
Das Turnier ist mit stolzen 2.154.300 Euro dotiert. Parocurschef ist der international renommierte Santiago Varela Ullastres, der unter anderem die Kurse bei den Olympischen Spielen in Tokio gebaut hat.
Preisgeld League of Nations
Das Finale der League of Nation lässt sich der Titelsponsor Longines 1,6 Millionen Euro kosten. Das siegende Team erhält 490.000 Euro Preisgeld. Die Podiumsplätze werden mit 302.000 Euro und 220.000 Euro versüßt (weitere Platzierte: 146.000 Euro, 82.000 Euro, 60.000 Euro, 40.000 Euro, 32.000 Euro und 28.000 Euro).
Nicht nur Reiterinnen und Reiter erhalten Preisgeld
Außerdem gibt es noch weitere Auszeichnungen, beispielsweise für den besten Athlet/ die beste Athletin der Saison mit den meisten Nullfehlerritten im Parcours (Stechen werden nicht berücksichtigt): Hier sind 40.000 Euro ausgeschrieben. Und auch der beste Groom geht nicht leer aus: 15.000 Euro erhält dieser Pfleger oder diese Pflegerin. Selbst der beste Chef d’Equipe bekommt 15.000 Euro Prämie.
Deutsches Team
Deutschland beendete die Qualifikation auf Rang zwei der Gesamtwertung, mit dem Sieg in Ocala und Platz zwei in Abu Dhabi. Bundestrainer Otto Becker hat drei Mannschafts-Weltmeister in Barcelona am Start: Marcus Ehning, Sophie Hinners und Richard Vogel. Dazu kommen Jörne Sprehe und Serien-Neuling Kendra Claricia Brinkop. Vogel führt zudem die Weltrangliste an.
Und Barcelona? Für Deutschland ein gutes Pflaster. Vor zwei Jahren gewannen Richard Vogel, Christian Kukuk, Jana Wargers und André Thieme das Finale, vor den Niederlanden und Schweden. Als Titelverteidiger geht Großbritannien an den Start. Die Mannschaft von Di Lampard gewann in diesem Jahr auch die Qualifikation in Rotterdam.
Neuer Modus in der zweiten Runde
Im Finale der League of Nations geht es in einem Springen mit zwei identischen Umläufen über 1,60 Meter – sprich mindestens drei Hindernisse müssen diese maximale Höhe aufweisen. In der zweiten Runde können die Hindernisse erhöht werden.
Im ersten Umlauf gehen alle vier Reiterinnen und Reiter der Equipe an den Start. Im zweiten Umlauf sind dann nur noch drei Paare je Nation startberechtigt. Der Equipechef muss die Startreihenfolge in der Pause zwischen den Umläufen mitteilen.
Die Strafpunkte der besten drei Starts im ersten Umlauf wird mit den Strafpunkten der drei Starterinnen und Starter des zweiten Umlaufs addiert. Sollte es dabei zu einer Fehlergleichheit kommen, nominiert die Mannschaft ein Paar für das Stechen. Das kann auch das Paar sein, das nicht mehr in Runde zwei am Start war.
Zeitplan Finale Longines League of Nations
Mittwoch, 30. September, 14.30 Uhr Verfassungsprüfung für die CSI5*-Pferde
Donnerstag, 1.Oktober, 9.00 Uhr, Zwei-Phasen-Springen, zweite Phase mit Zeitwertung, 1,40 Meter
Freitag, 2. Oktober, Fehler/Zeit – kein Stechen, 1,50 Meter
20 Uhr Großer Preis von Barcelona, zwei Umläufe, 1,60 Meter. Dotiert mit 308.600 Euro, 92.580 für das siegende Paar.
Sonntag, 4. Oktober, 12 Uhr Finale Longines League of Nations, erster Umlauf
14.45 Uhr zweiter Umlauf
Die Mannschaften im Überblick
Belgien
- Niels Bruynseels
- Abdel Saïd
- Emilie Conter
- Pieter Devos
- Roy van Beek
Brasilien
- João Victor Castro Aguiar Gomes de Lima
- Stephan de Freitas Barcha
- Pedro Junqueira Muylaert
- Rodrigo Pessoa
- Pedro Veniss
Deutschland (Bundestrainer Otto Becker)
- Marcus Ehning
- Sophie Hinners
- Richard Vogel
- Jörne Sprehe
- Kendra Claricia Brinkop
Frankreich
- Julien Epaillard
- Antoine Ermann
- Olivier Perreau
- Nicolas Sers
- Kevin Staut
Großbritannien (Titelverteidiger, Equipechefin Di Lampard)
- Scott Brash
- Tim Gredley
- Jessica Mendoza
- Jack Whitaker
- Jodie Hall McAteer
Irland
- Trevor Breen
- Billy Twomey
- Jason Foley
- Denis Lynch
- Cian O’Connor
Italien
- Piergiorgio Bucci
- Emanuele Camilli
- Giampiero Garofalo
- Giacomo Casadei
- Giulia Martinengo Marquet
Spanien (Gastgeber)
- Julio Arias Cueva
- Carlos Bosch Cebrian
- Luis Jesus Escobar
- Imma Roquet Autonell
- Armando Trapote
USA
- Laura Kraut
- McKayla Langmeier
- McLain Ward
- Kristen Vanderveen
Ergebnisse findet man hier