Sergio Alvarez Moyas Toppferd Action-Breaker ist gestorben

Abschied von Action-Breaker

Springen
Sergio Alvarez Moya und Action-Breaker bei den Weltreiterspielen 2014 in Caen.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Sergio Alvarez Moya und Action-Breaker bei den Weltreiterspielen 2014 in Caen. Foto: sportfotos-lafrentz.de
In wenigen Tagen beginnen in Aachen die Weltmeisterschaften. Ein Pferd, das gleich bei zwei Weltreiterspielen die Farben Spaniens im Parcours vertreten hat, ist nun gestorben: Action-Breaker von Sergio Alvarez Moya.

Im Jahr 2000 kam bei Arnold van Rentergem in Belgien ein Hengstfohlen v. Heartbreaker-Lys de Darmen zur Welt, das auf den Namen Action-Breaker getauft wurde. Die Anpaarung war wahrscheinlich kein Zufall, denn sieben Jahre zuvor hatte die Mutter Jarme van’t Steentje in Verbindung mit Heartbreaker bereits den später 1,60 erfolgreichen Weltklassevererber Quasimodo van de Molendreef gebracht, der unter anderem als Vater des ersten und bislang einzigen Rolex Grand Slam-Siegers Hello Sanctos in die Geschichtsbücher einging. Sein jüngerer Bruder war sportlich sogar noch erfolgreicher als Quasimodo und seine Nachzucht ist ebenfalls längst im internationalen Spitzensport angekommen.


Sporkarriere unter spanischer Flagge


Action-Breaker gehörte zu den wichtigsten Pferden in der Karriere des Spaniers Sergio Alvarez-Moya. Der hat den Hengst dreijährig übernommen und ihn zu einem Pferd für ganz große Aufgaben ausgebildet. 2010 waren die beiden Dritte im Großen Preis von Aachen. Zahlreiche weitere Topplatzierungen auf Fünf-Sterne-Niveau in Weltcup-Springen, Großen Preisen und Nationenpreisen kamen hinzu. 2010 und 2014 waren die beiden bei den Weltreiterspielen in Kentucky und in der Normandie im Einsatz. Beim Weltcup-Finale 2011 belegten sie Rang 13.


Seine letzte Turniersaison ging Action-Breaker 2014. Danach war er vor allem in der Zucht im Einsatz – zwischenzeitlich über die Station Schockemöhle – und das ebenfalls sehr erfolgreich.


Der Vater von …


Action-Breakers züchterisches Aushängeschild ist sicherlich Ben Mahers schwedischer Hengst Point-Break, der schon als Youngster als Sieger seiner Leistungsprüfung für Furore sorgte und nun mit Ben Maher zum britischen Aufgebot für die WM in Aachen gehört.


Insgesamt brachte der Hengst bislang 24 Pferde, die über 1,60 Meter, also auf höchstem Niveau erfolgreich sind. 21 Hengste wurden gekört. Bekannte Namen sind neben Point Break z. B. auch Action Man von Andreas Schou und Anastasia Nielsen, Funke van’t Heike von Christian Ahlmann, der gekörte Action Man Ask Z etc.


Der Abschied


Sergio Alvarez Moya gibt auf seiner Instagram-Seite den Tod seines langjährigen Wegbegleiters bekannt. Er schreibt: „Zeit, Abschied zu nehmen von Action-Breaker, einem ganz besonderen Pferd. Ich hatte das Privileg, ihn von dreijährig an bis auf den 3. Platz im Aachen Grand Prix zu reiten. Seine Gesundheit bereitete dem früh ein Ende, aber er hat sehr besondere Momente gegeben. Er verbrachte eine sehr schöne Rente in Casas Novas bis zu seinem letzten Tag. DANKE & RIP MEIN FREUND!“


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