Nationenpreis von Dublin mit zwei Doppel-Nullrunden für Deutschland und Sieg für die USA

US-Springreiter gewinnen Nationenpreis in Dublin, Deutschland auf Rang vier

Springen
René Dittmer und Cody – heute in Dublin doppelnull für Deutschland.
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de René Dittmer und Cody – heute in Dublin doppelnull für Deutschland. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
In Dublin fand heute der Nationenpreis der Springreiter statt und endete mit einem makellosen Sieg für die USA. Deutschland war ebenfalls in Form, aber die Konkurrenz noch mehr.

Am Ende stand die Null auf der Anzeigetafel. Die US-Springreiter haben mit dem Idealergebnis den Nationenpreis von Dublin gewonnen. Karl Cook und Caracole de la Roque ebneten in beiden Umläufen als „Pathfinder“ den Weg und leisteten sich ebensowenig einen Schnitzer wie die nachfolgende Paris Sellon mit Chad Blue PS. Bei Natalie Dean und Mr. Boombastic fiel eine Stange im zweiten Umlauf, das Streichergebnis hier. Als Schlusspaar hatte Equipechef Robert Ridland die beiden Evergreens Laura Kraut und ihren Olympia-Silbergewinner von 2021, Baloutinue, aufgestellt. Im ersten Umlauf nahmen sie eine Stange mit, aber in Runde zwei lieferten sie die entscheidende Nullrunde für den Sieg.


Gastgeber auf Rang zwei


Für die irischen Gastgeber hatte der Tag super begonnen – Daniel Coyle auf Farrel, Jordan Coyle mit Chaccolino, Shane Sweetnam im Sattel von Coriaan van Klapscheut Z – alle drei Paare blieben fehlerfrei, so dass Cian O’Connor seinen Kentucky TN vorerst im Stall lassen konnte.


Im zweiten Umlauf fing es ähnlich an – die beiden Coyles kamen auch diesmal ohne Abwurf ins Ziel. Doch bei Shane Sweetnam fiel eine Stange. Also mussten O’Connor und Kentucky doch noch ran. Aber auch sie hatten einen Abwurf.


Damit lautete das irische Endergebnis vier Fehler, am Ende Platz zwei.


Die Zeit machte den Unterschied


Sowohl die Schweiz als auch Deutschland hatten je acht Strafpunkte. Aber die Schweizer hatten die bessere Gesamtzeit und so musste Otto Beckers Quartett den Eidgenossen den Vortritt auf dem Treppchen lassen.


Janika Sprunger auf Orelie (0/8), Romain Duguet mit Hunger Games du Champ du Bois (8/4), Barbara Schneider auf Canice (4/0) und Steve Guerdat mit Iashin Sitte (0/0) bildeten das Schweizer Team.


Unfair: Deutschland hatte zwei Paare, die doppelnull waren, René Dittmer mit Cody und Jörne Sprehe auf Toys. Dummerweise passierten die Fehler aber alle im ersten Umlauf. Sowohl bei André Thieme auf Paule S als auch bei Daniel Deußer und Pepita van’t Meulenhof fielen zwei Stangen. Paule S sprang aber im zweiten Umlauf wieder wie ein Derby-Sieger eben springt. Da musste Pepita dann gar nicht nochmal in den Parcours.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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