Daniel Coyle sicherte sich das wichtigste Springen zum Auftakt des TsCHIO Aachen, Vogel ebenfalls siegreich
Aachen: United Touch S schickt seinen Sohn und mehr
United Touch-Sohn United Call JPS: erstes internationales Turnier, erstes Mal Aachen und direkt der Anlass für den Vogel-Move. Foto: Jasmin Metzner/CHIO Aachen Einen 1,55 Meter-Parcours für ein Zeitspringen hatte Frank Rothenberger als erste Qualifikation für den Großen Preis, den Rolex Grand Prix des TsCHIO Aachen 2026, in die Soers gebaut. Schnellster gegen die Uhr war der Ire Daniel Coyle auf auf dem KWPN-Wallach Farrell v. Cardento. In 70,99 Sekunden verdiente er 37.500 Euro.
Platz zwei holte auf ihrem Lieblingsplatz Brasiliens Luciana Diniz mit Toppferd Vertigo du Desert, der mit seinen 71,47 Sekunden lange wie der Sieger aussah. Wobei Kevin Staut und Feline de Hus HDC bis auf 0,1 Sekunden an sie herankamen und Scott Brash im Sattel von Doha-Siegerin Hello Mango mit 71,83 Sekunden ebenfalls schnell war.
Danach kamen schon die besten Deutschen, angeführt von den Weltcup-Vizechampions Daniel Deußer und Otello de Guldenboom, denen Richard Vogel und Phenyo van het Keyserbos bis auf vier Hundertstelsekunden nahe kamen. Dahinter reihten sich die Hamburg-Sieger ein, André Thieme und Chakaria. Ebenfalls null und platziert waren als Neunte Sandra Auffarth und Quirici H.
Weitere Null-Fehler-Runden lieferten Sophie Hinners mit Combella, Philipp Weishaupt auf Kilmister, Marcus Ehning mit Coolio und Christian Kukuk mit Checker. Und von der Konkurrenz unter anderem die Weltcup-Sieger Kent Farrington und Greya, die beste Springreiterin der Welt, Nina Mallevaey (FRA) mit Dynastie de Beaufour und Ben Maher mit Enjeu de Grisien. Kurz: Das wird noch spannend dieses Wochenende!
United Touch schickt seinen Sohn
Publikumsliebling Richard Vogel hatte seinen Star United Touch S heute erst einmal entspannt über 1,45 Meter ins Turnier starten lassen und drehte eine fehlerfreie Runde. Anders sah es aus mit seinem Sohn, dem achtjährigen United Call JPS, der wie sein Vater aus der Zucht und im Besitz von Julius-Peter Sinnack stammt. Der Holsteiner Wallach gab heute mit Vogel sein internationales Debüt in der Youngster-Tour. Und was für eins. Erstes Mal CDI, erstes Mal Aachen, erster Sieg in unschlagbaren 30,07 Sekunden gegen die Uhr der zweiten Phase – ohne Springfehler, versteht sich.
Im Geld waren außerdem Gerrit Nieberg mit dem ebenfalls „hausgemachten“ Duke v. Diamant de Plaisir (Platz 6), Daniel Deußer auf Silence Dwerse Hagen v. Nixon van’t Meulenhof direkt dahinter, Marcus Ehning auf der erst siebenjährigen Bamako de Muze-Tochter Byblosh-K (8.), Sophie Hinners mit dem 2024er Bundeschampion Arezzo Man v. Arezzo VDL (11.) und in ihrem Windschatten René Dittmer auf Cajero v. Casall sowie der neue Mann im Stall Beerbaum, Philipp Schulze Topphoff auf Cortez FZ.
Das Auftaktspringen hatte zuvor Julien Epaillard im Sattel von Easy Up de Grandry gewonnen. Christian Ahlmann und Sheeran WL waren als Sechste bestes deutsches Paar. Wobei die meisten es in dieser Prüfung nicht auf Schleifen, sondern auf einen guten Einstieg ins Turnier abgesehen hatten.
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