Zantana gewinnt CDI3* Grand Prix in Exloo

Zwei niederländische Dressurpferde auf WM-Kurs in Exloo, Schneiders Karlijn mit Fehlern

Dressur
Das Stadion in Aachen kennt Dinja van Lieres Zantana bereits vom letzten Jahr. Foto: Sportfotos-lafrentz.de Das Stadion in Aachen kennt Dinja van Lieres Zantana bereits vom letzten Jahr. Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Der CDI3* Grand Prix in Exloo war heute ein Aufgalopp der niederländischen WM-Hoffnungen mit einem Paar aus Deutschland dabei.

Mit einem neuen persönlichen Bestergebnis von 75,891 Prozent gewann Marieke van der Puttens zwölfjährige Oldenburger Stute Zantana RS2 den Grand Prix der CDI3*-Tour von Exloo. Die Zonik-Tochter präsentierte sich heute deutlich gelassener, als man es schon von ihr gesehen hat und blieb weitgehend fehlerfrei – allerdings auch weiterhin fest in der Oberlinie.


Anders als Zantana, die ja letztes Jahr bei der EM in Crozet im Team ging, ist ihr Halbbruder Mauro Turfhorst noch völlig unerfahren auf großem Parkett. Der von Dinja van Liere ausgebildete Zonik-SOhn ist neun Jahre jung. Das heute war seine internationale Feuertaufe. Die begann er mit zwei verpatzten Trabtraversalen, was doppelt teuer ist, da diese zweifach zählen. Doch danach waren die beiden im Flow und erhielten überwiegend Wertnoten zwischen 7 und 8. Unter dem Strich wurden es 73,022 Prozent und Platz zwei in ihrem ersten internationalen Grand Prix.


Auch Rang drei ging an einen internationalen Debütanten aus den Niederlanden, Thamar Zweistra ebenfalls erst neunjährigen Mr. Magnum v. Expression, den Patricia Wolters (NED) bei H sogar an zweiter Stelle sah, ihre Kollegin bei E, Marietta Almasy (FRA), allerdings nur auf Rang neun. 71,587 lautete hier das Endergebnis.


Schneider und Karlijn Achte


Das einzige Paar aus Deutschland waren Dorothee Schneider und ihre KWPN-Stute Karlijn. Die statiöse elfjährige Governor-Tochter ging auf Trense. Sie fingen toll an, hatten dann aber einige teure Fehler. In die erste Piaffe fand Karlijn nach schöner Passage, keinen Übergang in die Piaffe und geriet ins Stocken, bis sie ihren Takt gefunden hatte. Dann piaffierte sie allerdings rhythmisch und aktiv. Doch damit waren sowohl die Note für die Piaffe als auch für den Übergang dahin. Nach großzügig marschierendem starken Schritt zackelte sie im versammelten Schritt an. Die zweite Piaffe gelang inklusive der Übergänge viel besser. Einen weiteren dicken Patzer gab es in den Einerwechseln. Aus einer möglichen Ü70 Prozent-Bewertung bei ihrem ersten internationalen Auftritt wurden so 69,587 Prozent – aber noch viel Spielraum.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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