Helen Langehanenberg und Straight Horse Ascenzione siegreich in Stadl Paura
Siegreiche CDI Grand Prix-Premiere von Langehanenbergs Ascenzione
Helen Langehanenberg und Straight Horse Ascenzione. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Als Siegerin im Nürnberger Burg-Pokal 2021 und Finalistin im Louisdor-Preis 2023 zählte die Sezuan-Vollschwester Straight Horse Ascenzione (Zoni) zu den ganz großen Hoffnungsträgern im Stall der einstigen Weltcup-Siegerin und Mannschaftswelt- und -europameisterin Helen Langehanenberg. Doch nach Rang sechs im Louisdor-Finale war es zwei Jahre lang still um die elegante dunkelbraune Ballerina.
Erst Anfang dieses Jahres meldete sie sich in Hagen erst mit einem achten Platz im Grand Prix, dann aber schon mit Rang zwei im Special zurück im Geschehen. Es folgte in weiterer Auftritt in Ankum, wo sie Grand Prix und Special mit 71,167 und 73,595 Prozent gewannen.
Mit den Erfolgen im Rücken wagten sie sich heute in Stadl Paura zum ersten Mal auf internationales Parkett. Und auch das glückte – mit 69,50 Prozent ließen sie hier die Konkurrenz in der Drei-Sterne-Tour schon mal hinter sich.
Platz zwei ging an die Schweizer U25-Reiterin Tallulah Lynn Nater auf dem Hannoveraner Hengst Flynn FRH, der 2024 mit Flore de Winne die belgischen Fahnen bei den Olympischen Spielen in Paris vertreten hatte. 68,413 Prozent waren ihr Ergebnis.
An dritter Stelle reihte sich Langehanenberg mit ihrem zweiten Eisen im Feuer ein, dem Landbeschäler Zoom v. Zack (67,457). Ihnen dicht auf den Fersen waren Lisa Müller und die elfjährige Dante Weltino-Tochter Raffinesse (67,348), gefolgt von Franz Trischberger mit dem Holsteiner Lorentin-Sohn Liverpool (66,913).
Vier-Sterne-Grand Prix an Müller
Lisa Müller hatte neben Raffinesse noch einen weiteren Dante Weltino-Nachkommen mit nach Österreich gebracht, den hoch talentierten Dantiamo. Mit ihm gewann sie den Grand Prix der Vier-Sterne-Tour mit 69,826 Prozent für der nun für Ungarn startenden Diana Porsche im Sattel von Dahoud (69,631). Dritte wurde mit Timna Valenta-Zach und Farant ein österreichisches Duo (68,956).
Lara Reichert ritt den Westfalen-Hengst Valverde mit 67,761 Prozent auf Platz fünf. Helen Langehanenberg hatte mit der Tamsey-Tochter Daniela auch ein Pferd für die CDI4*-Tour dabei. Ergebnis: Rang sieben mit 67,587 Prozent.
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