Emily Raff gewinnt Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter in Darmstadt

Zum vierten Mal in Folge kommt die Bundesnachwuchschampionesse der Pony-Dressurreiter aus Baden-Württemberg

Dressur
Symbolfoto Pony Dressur
Foto: Sportfotos-lafrentz.de Symbolfoto Pony Dressur Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Baden-Württemberg wird zur Hochburg der Pony-Dressur. Auch dieses Jahr kommt die Bundesnachwuchschampionesse aus dem Ländle: Emily Raff.

Nicht vielen der 25 U14-Paare, die sich dieses Jahr nach einem Auswahllehrgang bei Bundestrainerin Caroline Roost für das Bundesnachwuchschampionat der Pony-Dressurreiter auf L-Niveau empfehlen konnten, gelang es, sich in der zweiten der beiden Finalprüfungen in Darmstadt-Kranichstein zu steigern. Anders die zwölf Jahre junge Emily Raff aus Südbaden mit ihrem Pony Dolittle.


Sie hatten sich mit einer 8,4 und dem vierten Rang am ersten Tag eine gute Ausgangsbasis verschafft, beherzigten in der zweiten Runde das, was die Richter ihnen am ersten Tag mit auf den Weg gegeben hatten, und legten noch eine Schippe drauf: Sieg mit einer 8,7 und das bedeutete in der Endabrechnung, in der beide Prüfungen eins zu eins gewertet werden, 17,1 Punkte. Das reichte locker für den Titel der Bundesnachwuchschampions 2026.


Emily setzt damit eine Serie für ihre Heimat Baden-Württemberg fort. 2023 hatte Maya Wächter die Nase vorn, die dieses Jahr zum EM-Goldteam gehörte. 2024 hieß die Siegerin Martha Louisa Temme und kam ebenfalls aus Ba-Wü. 2025 setzte sich Franka Müller durch. Und vor einer ganzen Weile schon hieß die Siegerin Ann-Cathrin Rieg. Sie reitet immer noch Ponys, inzwischen auf Grand Prix Niveau, wie man hier noch einmal nachlesen kann.


Die weiteren Platzierten


Auf dem Silberrang fand sich ein Duo vom Pferdesportverband Hannover wieder: Romy Mortfeld mit Pony Wutz. Die beiden nutzten die letzte Chance, beim Bundesnachwuchschampionat, denn Romy ist dieses Jahr 14 geworden. Sie waren die Zweitbesten in der ersten Prüfung und beendeten die zweite Runde mit einer 8,1. Das genügte mit dem Vorsprung von 0,1 Punkten für den zweiten Platz mit 16,7 Punkten.


Noch knapper war die Rangierung auf den Plätzen dahinter. Auf 16,6 Zähler waren nämlich sowohl Paulina Schnabel (12) aus Schleswig-Holstein mit ihrem Madison als auch die Rheinländerin Sophia Brenninkmeyer (14) mit Golden Diamond W gekommen. Aber bei Punktgleichheit entscheidet das Ergebnis der zweiten Prüfung und da hatte Paulina die Nase vorn. Sie holte dementsprechend Bronze und Sophia wurde Vierte.


 


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