Ann-Cathrin Rieg und Steendieks Derrick gewinnen Finale Süd der DERBY Stars von Morgen

Ann-Cathrin Rieg und Ponyhengst Derrick sind die Stars von Morgen des Südens

Dressur
Nach der Qualifikation gewannen Ann-Cathrin Rieg und Steendieks Derrick auch das Finale Süd der DERBY Stars von Morgen.
Foto: DERBY Stars von Morgen Nach der Qualifikation gewannen Ann-Cathrin Rieg und Steendieks Derrick auch das Finale Süd der DERBY Stars von Morgen. Foto: DERBY Stars von Morgen
Wenn ein Reitpony den Großen die Eisen zeigt – Ann-Cathrin Rieg und Steendieks Derrick haben sich nach der Qualifikation auch das Finale Süd der DERBY Stars von Morgen gesichert.

Mit viel Power, Schwung und Go, taktsicher wie ein Metronom, weitgehend spannungsfrei und augenscheinlich mit Spaß bei der Sache, ohne Fehler, dafür vielen Highlights tanzte Reitpony-Hengst Steendieks Derrick zum Sieg im Finale Süd der DERBY Stars von Morgen. Gefühlvoll vorgestellt wurde er dabei von der elegant zu Pferde sitzenden Ann-Cathrin Rieg aus Baden-Württemberg, die den zwölfjährigen Fuchsfalben aus der Zucht von Peter Böge in mustergültiger Anlehnung präsentierte. Schon in Schäftlarn waren die beiden nicht zu schlagen, in Ising legten sie nach. 74,650 Prozent gaben die Richter für diese Vorstellung. Von seiner Reiterin hätte er 100 Prozent bekommen.


„Ich sage immer, der hat ein Herz größer als das Universum und einen Kampfgeist wie ein Löwe, und das hat er glaube ich dieses Jahr allen bewiesen – und ich bin super dankbar dafür …“ Weiter kam sie nicht, denn da kamen ihr die Tränen. Tränen der Rührung für dieses Pony, dem anzusehen ist, wie viel Mühe es sich gibt und dass es das mit Freude tut. „Das macht Reiten aus“, fand Christoph Hess, der als Richter und Kommentator im Einsatz war: „Wirklich das Pferd als Freund oder als Freundin zu haben. Und das merkt man euch an. Das finde ich, spürt man als Richter.“ Und als Zuschauer.


Louisdor-Preis Finalistin auf Rang zwei


Platz zwei ging an das Paar, das sich dieses Jahr auf dem Gestüt Birkhof für das Finale des Louisdor-Preises qualifizieren konnte: Franz Trischberger mit der zehnjährigen Oldenburger Stute Henriettenhof’s Kinshasa v. Bordeaux. Sie hatten 73,840 Prozent für ihre Vorstellung erhalten, bei der Christoph Hess sich nur eines gewünscht hätte: „den Ganaschenwinkel mehr öffnen“.


Ein interessantes Pferd ist auch der drittplatzierte DSP-Wallach Iago von Ralf Kornprobst. Der Braune ist ein Sohn des KWPN-Olympiahengstes Indian Rock von Emelie Scholtens und jetzt Christian Simonson für die USA. Optisch ist Iago ein ganz anderer Typ, schlicht braun, kein Hengst, sondern ein Wallach. Aber Grundqualität hat er vom Feinsten! Und das im Sinne der Skala der Ausbildung sehr reell herausgestellt. Noch fehlt es an Lektionssicherheit in Piaffe und Passage. Aber das kann richtig gut werden. 71,630 Prozent vergaben die Richter.


Alle Ergebnisse aus Ising finden Sie hier.


Ähnliche Beiträge

Dänische Jungpferde-Championate: Theresa Rosenkilde und Divya stoppen Helgstrand-Durchmarsch
Dänische Jungpferde-Championate: Theresa Rosenkilde und Divya stoppen Helgstrand-Durchmarsch Zum Artikel
Rose Oatley und Alive and Kicking von null auf hundert in Herning
Rose Oatley und Alive and Kicking von null auf hundert in Herning Zum Artikel
Aha-Erlebnisse für die Geschwister Werndl in der Kür von Ising
Aha-Erlebnisse für die Geschwister Werndl in der Kür von Ising Zum Artikel
WP Wehrmann Publishing