Jordan LaPlaca muss seinen Start bei der Reit-WM in Aachen zurückziehen

Ausfall im US-Dressurteam für die WM in Aachen

Dressur
Jordan LaPlaca und Gold Play beim Nationenpreis in Hagen im Juli.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Jordan LaPlaca und Gold Play beim Nationenpreis in Hagen im Juli. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Jordan LaPlaca sah mit Gold Play bei der Reit-WM in Aachen seinem ersten Championatseinsatz entgegen. Doch das US-Team muss ohne ihn auskommen.

Wie der US-Verband USEF meldet, hat Jordan LaPlaca seinen Start bei der Reit-WM in Aachen mit seinem Oldenburger Wallach Gold Play zurückgezogen.


LaPlaca erklärte: „Um meinen Grundsätzen als Reiter und als verbundener Partner meines Pferdes Gold Play treu zu bleiben, habe ich beschlossen, von den diesjährigen FEI-Dressurweltmeisterschaften zurückzutreten. Gold Play geht es gut, und das ist das Wichtigste. Doch als Mitglied des US-Teams muss ich das tun, was nicht nur für mein Pferd, sondern auch für das gesamte Team am besten ist“, so LaPlaca und betonte: „Dies ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang von Großem, das noch vor uns liegt.“


Für den elfjährigen Grey Flanell-Sohn, den LaPlaca vierjährig auf dem Hof Kasselmann entdeckte, ist 2026 die erste internationale Grand Prix-Saison, in der er und sein Ausbilder sich rasch als Neuentdeckung der US-Dressurszene positionieren konnten. Unter anderem gehörten sie zum siegreichen Nationenpreisteam von Wellington.


Rückkehr von Kasey Perry-Glass ins Championatsteam


Damit hat nun Reservistin Kasey Perry-Glass erneut die Ehre, die USA bei einem Championat vertreten zu dürfen. Sie gehörte mit dem Dänen Goerklintgaards Dublin zu den Mannschaften, die Mitte der 2010er-Jahre hoch erfolgreich waren. Bei den Olympischen Spielen 2016 gewannen sie Bronze, bei den Weltreiterspielen 2018 Silber mit dem Team. Außerdem nahmen sie an zwei Weltcup-Finals teil.


Das Pferd, mit dem sie nach einer Babypause erneut Anschluss an die Spitze gefunden hat, ist Heartbeat W.P., ein 14-jähriger KWPN-Wallach v. Charmeur, der sie nun nach Aachen begleitet. Bereits 2025 waren sie dort beim CHIO am Start und erzielten im Grand Prix 70,783 Prozent.


Komplettiert wird das US-Team durch Ashley Holzer auf Hawtins San Floriana, Christian Simonson mit Fleau de Baian und Genay Vaughn auf Gino.


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