Turnierdebüt von Isabell Werth mit Siegerhengst V-Power

1,2 Millionen Euro-Hengst V-Power siegreich mit Isabell Werth

Dressur
V-Power wird über die Stationen Helgstrand und Schockemöhle vermarktet. Foto: Screenshot schockemoehle.com V-Power wird über die Stationen Helgstrand und Schockemöhle vermarktet. Foto: Screenshot schockemoehle.com
Auf Hengstschauen hat Isabell Werth den 2022er NRW-Siegerhengst V-Power bereits geritten. Heute war Turnierpremiere.

Beim „Frühlingsfest der Pferde“, einem Outdoor Dressur Late Entry im ostwestfälischen Herford, stellte Isabell Werth den nun sechsjährigen V-Power vor. Es war das erste Turnier für den Viva Gold-Sohn aus der Zucht von Bernd Göke, eine Dressurpferdeprüfung Klasse M mit insgesamt acht Startern. Sie gewannen mit einer Endnote von 8,34. Die ergab sich aus Trab 8,5, Schritt 8,0, Galopp 8,7, Durchlässigkeit 8,2 und Gesamteindruck 8,3.


Siegerhengst


V-Power verließ die Westfalen-Körung 2022 als Siegerhengst. Für 1,2 Millionen Euro offiziellem Zuschlagspreis wechselte der Dunkelbraune a.d. Finess v. Fidertanz-Show Star, Halbbruder zum ebenfalls gekörten und außerdem Grand Prix-erfolgreichen Belmore v. Belissimo M, in den Besitz von Helgstrand Dressage.


Hier wurde er zunächst von Mette Sejbjerg Jensen geritten, allerdings nicht auf dem Turnier. V-Power absolvierte dreijährig in Münster-Handorf seine Kurz-VA und schloss sie mit einer 8,14 ab. Seinen obligatorischen Leistungstest in Dänemark beendete er mit einer 8,31.


Isabell Werth hatte V-Power erstmals bei Hengstvorführungen unter dem Sattel gezeigt – so, wie beispielsweise auch Weltmeister Proud James. Seit Helgstrand Dressage Germany zum Jahresbeginn seinen Sitz von Syke in ihren Stall nach Rheinberg verlegt hatte, ist sie verantwortlich für die Ausbildung von Reitern und Pferden.


Bundeschampionats-Bronzegewinnerin


Begonnen hatte der Tag in Herford mit einer Dressurpferdeprüfung Klasse A, in der es ein Wiedersehen mit einem lange von der Bildfläche verschwundenen Pferd gab: Gut Neuenhofs Maxima v. Maxim. Die Stute hatte dreijährig Bronze beim Bundeschampionat gewonnen, ging vierjährig aber nur ein Turnier (Platz vier in einer Reitpferdeprüfung). Heute meldete sie sich zurück.


Die Dressurpferdeprüfung Klasse A war für Vier- bis Sechsjährige ausgeschrieben, aber es waren nur jeweils ein vier- und ein sechsjähriges Pferd am Start. Ihre zehn Kollegen waren alle Baujahr 2021, wie Maxima. Die Stute zeigte sich unbeeindruckt bei ihrem ersten Turnierstart seit fast einem Jahr. Sie siegte souverän mit einer 8,6 vor vier Paaren des RV Oldenburger Münsterland, den Oldenburger Hengsten Delano PS v. Dynamic Dream mit Tanja Fischer (8,4) und Iconic Diamond v. Iron unter Sina Eilers (8,2) sowie den beiden Total Hope-Nachkommen True Story PS mit Brandi Roenick und Touch of Hope unter Tanja Fischer (je 8,0).


In der Dressurpferdeprüfung hatte Vielseitigkeitsreiterin Pia Leuwer, die ihr erstes Kind erwartet, die Nase vorn. Sie stellte den fünfjährigen Hannoveraner Hengst B-Win v. Bon Courage, den sie schon seit dreijährig ausbildet, für eine 8,0 vor.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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