Im Landkreis Gifhorn sollen Wölfe Pferde in Panik versetzt haben
Wölfe? Pferde im Landkreis Gifhorn von Koppel ausgebrochen
Symbolfoto Wolf. Foto: Adobe Stock Das zumindest vermutet der Besitzer der Pferde. Gegenüber der dpa erklärte er, ein Jagdpächter hätte ihm morgens berichtet, dass eine Wildkamera Wölfe aufgenommen hat, die sich in ca. 250 Meter Entfernung zur Weide seiner Pferde aufgehalten hätten. Beweisen könne man es allerdings nicht, dass die Tiere durch Wölfe in Panik gerieten.
Die Pferde hätten seit drei Wochen permanent draußen gestanden. In den vergangenen Tagen seien sie “etwas unruhig” gewesen. Vorerst sind sie wieder im Stall.
Vom Ausbruch seiner Tiere erfahren hatte der Pferdebesitzer durch die Polizei. Sie konnten alle wieder eingefangen werden, hatten sich aber zum Teil schwer verletzt und mussten durch den Tierarzt versorgt werden. Die Polizei bestätigte zwar den Einsatz, aber nicht, dass Wölfe der Grund dafür waren.
Auch der Pferdehalter sagt, bislang seien in der Gegend nur Einzelwölfe gesichtet worden. Einen habe er selbst gesehen. Schafe seien in der Gegend bereits gerissen worden, Pferde bislang nicht.
Ein Blick in die Schadenstabelle der Nutztierschäden in Niedersachsen ergibt mehr als 200 Treffer im Landkreis Gifhorn, wobei bei manchen der Wolf als Ursache ausgeschlossen wurde und bei anderen nicht nachweisbar bzw. eine Beurteilung nicht möglich war. Gerade bei Schafen sind allerdings mehrere Risse nachgewiesen. Und auch mehrere Rinder sowie Gatterwild wurden nachweislich durch einen Wolf getötet.