Henrik von Eckermann gewinnt Großen Preis von Lyon auf Nachwuchshoffnung
Lyon: Henrik von Eckermann präsentiert neue Fünf-Sterne-Siegerin im Großen Preis
Mit Siegen in lila geschmückten Hallen kennt Henrik von Eckermann sich aus, aber heute feierte er seinen ersten Triumph im Großen Preis von Lyon.
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Der Name von besagter Stute ist Hylanderhof’s Saruschka, eine zehnjährige Tochter des Stakkato Gold aus einer Mutter v. Baloubet du Rouet-Cento-Quick Star-Sandro. Jede Generation ihrer Stutenfamilie hat S-Pferde hervorgebracht, unter anderem den gekörten Balou’s Erbe v. Balou du Rouet. Gezogen wurde Hylanderhof’s Saruschka von der Familie Dierking und Sina Dierking war es, mit der die Stute ihre ersten Springpferdeprüfungen bestritt. 2023 übergab sie die Zügel an Dieter Smitz, ehe sie sie wieder selbst übernahm. 2025 wurde Saruschka Italienerin. Sie wurde verkauft und Giulia Martinengo Marquet brachte sie in den internationalen Sport. Mit ihr war Saruschka siegreich und platziert bis 1,45 Meter. Seit diesem Jahr sitzt nun Henrik von Eckermann in ihrem Sattel. Der erste Erfolg, bei dem man aufmerkte, war Rang acht in ihrem ersten 1,60 Meter-Großen Preis, dem Rolex Grand Prix von Windsor, wo sie nur einen Abwurf hatten. Es folgte ein zweiter Platz in einem Rahmenspringen bei der Global Champions Tour in Paris, dann nach einigen weiteren Schleifen der zweite Platz im Global Champions League Springen von Wien.
Heute in Lyon stand nun der dritte Große Preis über 1,60 Meter auf dem Programm für Saruschka. Nach Rang acht in Windsor und Falsterbo, wo sie aufgaben, waren Henrik von Eckermann und die Stute heute das einzige Paar, das sowohl im Umlauf als auch im zwölfköpfigen Stechen fehlerfrei blieb. Damit war ihnen der Sieg nicht zu nehmen.
Noch ein Newcomer
Dabei gelang dem Weltmeister das, was der Französin Megane Moissonnier nur fast glückte: So auf Sicherheit zu reiten, dass es keinen Abwurf gab, aber auch keinen Zeitfehler. Der wurde nämlich Moissonnier und ihrem ebenfalls erst zehnjährigen Selle Francais-Wallach Glamour du Lys zum Verhängnis, so dass sie sich mit Rang zwei “begnügen” mussten. Wobei das auch für den Clinton-Enkel (v. Tobago Chevrier) der bislang größte Erfolg seiner Karriere ist. Er und seine Reiterin sind erst seit Sommer ein Paar und dies war der zweite Große Preis über 1,60 Meter, den die beiden zusammen bestritten haben.
Fuchs und andere
Die schnellste Runde im Stechen drehte Martin Fuchs, der mit Lorde 43,99 Sekunden benötigte, dabei aber eine Stange mitnahm. Rang drei für den Schweizer.
Das einzige deutsche Paar, das es ins Stechen geschafft hatte, waren Paula de Boer-Schwarz und My Miss Marple. Hier fiel auch bei ihnen eine Stange. Die Zeit reichte für Rang sechs. Stefan Engbers und Baju NRW hatten bereits im Normalparcours vier Fehler. Acht wurden es bei Kendra Claricia Brinkop auf Replay van’t Paradijs und Daniel Deußer mit Pepita van’t Meulenhof.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.
