Kaiser DMH gewinnt mit Kim Emmen das Sires of the World Springen von Lanaken

Wenn der Kaiser die Kim zur Königin macht – niederländischer Sieg im Sires of the World-Springen

Springen
Der Kaiser von Zangersheide trägt Kim Emmen zum Sieg im Sires of the World Springen 2026.
Foto: Sportfotos-lafrentz.de Der Kaiser von Zangersheide trägt Kim Emmen zum Sieg im Sires of the World Springen 2026. Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Klarer Sieg für Kim Emmen und Kaiser DMH im Sires of the World-Springen im Rahmen der Weltmeisterschaften der jungen Springpferde.

Auf Championaten waren die Niederländer seit 2022 eher glücklos unterwegs. Aber Kim Emmen sorgte heute mal wieder für einen tollen Oranje-erfolg im Sattel des elfjährigen KWPN-Hengstes Kaiser DMH v. Cardento, gezogen und im Besitz der E. Berkhof Paarden B.V.


Als viertes Paar im siebenköpfigen Stechen drehten die beiden eine souveräne, aber nicht verrückt schnelle Nullrunde. Die Uhr stoppte nach 40,94 Sekunden.


Es ging schneller. Das demonstrierte direkt nach ihr der UAE-Reiter Abdul Aziz Al Marzooqi im Sattel des Oldenburger Hengstes Chacco Bay v. Chaccato, der den Al Shira’aa Stables gehört. Die beiden schafften es nach 39,37 Sekunden ins Ziel – allerdings mit einem Abwurf.


Auch die nachfolgenden Paare schafften es nicht, fehlerfrei und schneller zu sein als Emmen und Kaiser, die sich damit die Sires of the World-Krone aufsetzen durften.


Die Platzierten


An zweiter Stelle fand sich gleich das erste Paar des Stechens wieder: der gewaltig, aber noch etwas unzivilisiert springende Holsteiner Hengst Money Time v. Million Dollar aus der Zucht der ZG Stegemann. Die beiden hatten alles gegeben, schafften gleich die erste Distanz mit einem Galoppsprung weniger, bezahlten den Wagemut aber damit, dass sie von der Ideallinie abkamen und schließlich fehlerfrei, aber in 41,70 Sekunden langsamer ins Ziel kamen.


Rang drei sicherte sich der für Palästina im Sattel sitzende Egon Shchibrik (er ist eigentlich Russe) auf dem einst von Richard Vogel zum Bundeschampionatstitel gerittenen ehemaligen Holsteiner Verbandshengst Crack v. Cornet Obolensky. Frisch von ihrem WM Auftritt in Aachen heimgekehrt, lieferten Crack und Shchibrik dritte Doppelnull-Runde des Tages. Marzooqi wurde Vierter.


Dank schneller Vier-Fehler-Runden im ersten Umlauf noch platziert waren zum einen die Weltcup-Finalisten Patrick Stühlmeyer und Baloutaire PS (Platz neun) und zum anderen Tim Rieskamp-Goedeking im Sattel des Westfalen-Hengstes Toenne v. Thagoras (Rang elf).


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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