Leopin, eines von Michael Jungs früheren Toppferden, ist gestorben
Michael Jungs Luhmühlen-Sieger Leopin lebt nicht mehr
Michael Jung und Leopin beim CHIO Aachen 2011.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Leopin gehörte zu Beginn der 2010er-Jahre zu den erfolgreichsten Pferden von Michael Jung. Unter anderem gewannen sie 2012 den CCI5*-L von Luhmühlen, damals noch CCI4*.
Internationale Karriere
Der Wallach gehörte jedoch Anke Hoyer, die nach Hans Kirschner auch die erste war, die den sächsischen Halbblüter v. Legal Legend xx aus der Zucht von Annegret Lange international vorstellte. Michael Jung stellte ihn 2008 erstmals turniermäßig vor und begann 2009 ihn regelmäßig mitzureiten. Ab 2010 übernahm er ihn ganz. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem Leopin 2009 seine erste CIC3* (CCI4*-S) Platzierung holte, war er 2010 schon Zweiter in Wiesbaden und Dritter in Aachen.
2011 nahm Jung mit ihm erstmals den CCI4* in Luhmühlen in Angriff. Doch nach einer brenzligen Situation am Coffin beendeten sie das Gelände nicht. Dafür gewannen sie die Prüfung im Jahr darauf und wurden auch noch Dritte in Pau. Es war Leopins erfolgreichste Saison. 2013 nahmen die beiden Badminton in Angriff, hatten hier aber eine Unterbrechung im Gelände. Es war das letzte Turnier in der Saison für den Wallach. 2014 ritt Jung ihn noch in drei CIC2*-Prüfungen.
Zurück nach Haus
Als seine Karriere im großen Sport beendet war, kehrte Leopin zurück zu seiner Besitzerin Anke Hoyer. Sie stellte ihn in den kommenden Jahren noch erfolgreich in Springprüfungen vor, bis sie ihn 2017 mit 18 Jahren in den Ruhestand verabschiedete. Seine Rente genoss Leopin unter der Obhut seiner Besitzerin, die ihn nun mit 27 Jahren gehen lassen musste.
Michael Jung schrieb heute auf Instagram: „Run free with your buddy Sam now.“ Sam, Michael Jungs vierbeinige Legende, mit dem er drei seiner vier olympischen Goldmedaillen gewonnen hat, war schon früher in diesem Jahr nach langer glücklicher Rente auf der Anlage der Familie Jung gestorben.