WM Aachen 2026: Weltmeisterschaften Springen - die Entscheidung im Liveticker

Deutschland ist Mannschaftsweltmeister im Springreiten 2026! Silber für Belgien, Bronze an die Briten

Springen
Deutschland ist Mannschaftsweltmeister, Silber für Belgien, Bronze für die Briten.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Deutschland ist Mannschaftsweltmeister, Silber für Belgien, Bronze für die Briten. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Gold, Gold, es ist Gold! Was für ein Abend in Aachen! Und vor allem: Was für eine Performance des deutschen Teams, das in beiden Nationenpreisumläufen absolut überlegen agierte. Hier die ganze WM Entscheidung der Springreiter zum Nachlesen.

00:23 Uhr


Puh, das hat gedauert. Aber endlich waren alle Mannschaften für die Pressekonferenz eingetrudelt, alle nass bis auf die Haut, aber alle „überglücklich“, „superstolz auf ihre Pferde“ und „wahnsinnig dankbar“ gegenüber Publikum und Veranstalter. Harry Charles: „Von mir aus können wir jede WM hier abhalten.“ Ihren letzten Applaus für den Abend holten sich die deutschen Weltmeister, die belgischen Silber- und die britischen Bronzegewinner von den Medienvertretern im PK Raum ab.


Der Veranstalter, in Gestalt von Turnierleiterin Birgit Rosenberg, gab vor PK Beginn sogar eine Runde Handtücher aus, damit die Reiter sich zumindest notdürftig abtrocknen konnten, nachdem sie auf dem Podium in der Soers gründlich nassgeregnet worden waren. Eine Wassergrabentaufe hat sich jedenfalls erübrigt. Dabei hatte das WM-Team noch Glück. Denn wie Birgit Rosenberg verriet, haben sie von der Wetterstation erst kurz vor Prüfungsbeginn das Okay zur Durchführung der Prüfung gegeben. Vorher hatten die Meteorologen noch Unwetterwarnungen rausgegeben. Den Donner hat man ja auch gehört, aber die Wolken sind just am Stadion vorbeigezogen.


Ansonsten war Partystimmung angesagt. Alle deutschen betonten unisono den tollen Teamspirit während dieser Woche. Welches Lied von der Motivationsplaylist gespielt wird, wollte eine Kollegin wissen. Otto Becker zog sein Handy aus der Tasche, hielt es ans Mikrofon und es erklang der Song, der laut Richard Vogel „immer in La Baule gespielt wird“. Titel? Wusste keiner. Aber man konnte prima mitklatschen. „Ich war der glücklichste Reiter, der da heute eingeritten ist“, strahlte Richard Vogel ins Mikro. Und Otto Becker neben ihm: „Hat man gemerkt, er hatte zwei Zeitfehler.“ Gelächter. Dass diese zwei Zeitfehler in der Einzelwertung ziemlich teuer waren – egal!


Der einzige, der nicht ganz so glücklich aussah an diesem Abend war Scott Brash – mit Rolex Kappe auf einer Longines Veranstaltung. Zufall oder Absicht? Sein Abwurf am ersten Hindernis hat die Briten Silber und ihn die Führung in der Einzelwertung gekostet. Woran es lag? Brash vermutet, die dunkelbraune Farbe des Hindernisses war schuld. Tatsächlich hat das Hindernis erst angefangen Probleme zu bereiten, als es draußen bereits dunkel war.


Morgen ist für die Pferde bummeln angesagt, ausruhen, zweiter Vetcheck. Seele baumeln lassen, Kraft tanken für Sonntag, wenn noch mal voller Einsatz gefragt ist. Und damit gute Nacht …


22:46 Uhr


In der Mannschaftswertung siegt Deutschland vor den Belgiern und Großbritannien. Hier der Link zu den weiteren platzierten Mannschaften. Damit haben neben den drei Mannschaften auf dem Podium die Nationen Italien, Schweiz, Irland und Frankreich die direkte Olympiaqualifiaktion für die Spiele in Los Angeles geschafft.


Und geschafft sind wir jetzt auch! Danke fürs Dabeigewesen sein!


Aber das noch: Nach 16 Jahren hat erstmals ein deutsches Team die Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft im Springreiten gewonnen. Auch 2010 hat Otto Becker als Bundestrainer maßgeblich verantwortet.


Bei der Siegerehrung, zu der es wieder wie aus Wannen schüttet, werden auch die Pflegerinnen und Pfleger geehrt. So wie bei allen Entscheidungen. Und die Pferde? Die nutzten die deutsche Nationalhymne, um sich ein wenig von dem heiligen Rasen einzuverleiben. Wohl verdient!


Damit tschüss für heute aus der Soers.


22:34 Uhr


Im Stadion singt das Publikum „sweet Caroline“, also genauer das „oh, oh, ohhh“. Hier der Blick auf das Ranking vorm Einzelspringen am Sonntag:


Platz 1: Daniel Deußer/Otello de Guldenboom und Steve Guerdat (SUI)/Dynamix de Belheme - 0,86 Strafpunkte


Platzb 3: Ben Maher (GBR)/ Point Break - 1,01


Platz 4: Marcus Ehning/Coolio - 1,78


Platz 5: Sophie Hinners/Iron Dames Singclair - 1,84


Platz 6: Abdel Saïd (BEL)/Wathnan Quaker Brimbelles Z - 2,63


Platz 7: Piergorgio Bucci (ITA)/Hantano - 3,57


Platz 8: Roberto Teran Tafur (COL)/Dez‘ Ooktoff - 3,58


Platz 9: Armando Trapote (ESP)/Tornado VS - 4,57


Platz 10: Scott Brash (GBR)/Hello Mango - 4,8


Platz 14: Richard Vogel/United Touch - 5,38


22:32 Uhr Richie Vogel mit zwei Zeitfehlern


Das ist gerade in der Euphorie und dank der wirklich nicht so dollen Internetverbindung untergegangen: Richard Vogel und United Touch hatten zwei Zeitfehler. Mit 5,38 Punkten sind sie 14. Ein glatter Nullfehlerritt hätte ihnen Platz sieben gesichert.


22:28 Uhr


Wir würden gerne noch ein paar Zitate von den neuen Mannschaftsweltmeistern liefern, aber TV Stationen stehen Schlange, um das grandiose Quartett vor den Kameras interviewen zu können. Aber was werden sie wohl sagen. Glücklich werden sie sein. Und das war auch der Wewterzuständige im Himmel. Während Richies Ritt tropfte es fette Tränen aus dem Himmel, Aber zur Siegerehrung, für die gerade die Vorbereitungen im Stadion getroffen werden, ist es wieder trocken, Petrus ist heute Deutscher, oder Reitsportfan, Oder beides.


22:21 Uhr Richie Vogel und „U.T. der Außerirdische“ NULL


Was für ein letzter Ritt! Mühelos, souverän, aber dennoch spannend – Richard Vogel und United Touch fliegen über den Kurs. Unglaublich, wie dieser Hengst aus seinem repetierenden Hinterbein heraus in die Luft „jubelt“, Und genau das tut das Publikum, das gerade noch nahezu andächtig geschwiegen hatte, auch.


22:19 Uhr McLain Ward (USA) NULL


Es geht ja doch noch! McLain Ward und High Star Hero schaffen eine „clear round“ für Team USA. Die Equipe schließt auf Platz vier ab.


22:16 Uhr Belgien gewinnt die Silbermedaille, Bronze für Großbritannien


Belgien wird Vize-Weltmeister im Springreiten, Abdel Said und Wathnan Quaker Brimbelles Z sind null. Damit stehen die Mannschaften, die es aufs Podium geschafft haben, fest. Glückwunsch, Felicitation, Congratulations.


22:14 Uhr


Was für ein wahnsinnig spannendes Springen: Für Freunde der Zwischenstände: Deußer und Guerdat auf eins, Ben Maher (GBR) auf drei, Marcus Ehning Vierter vor Sophie Hinners. Und Richie Vogel kommt noch.


22:09 Uhr Brash patzt, Daniel Deußer und Steve Guerdat gemeinsam in der Pole Position


Auch als Chocolat Fence bringt der erste Oxer dem Führenden kein Glück: Scott Brash und Hello Mango bekommen hier einen Fehler. Damit rutscht der Brite im Ranking nach unten. Und Daniel Deußer nach oben: Gemeinsam mit dem Schweizer Steve Guerdat geht er als Führender in das Finale am Sonntag. Marcus Ehning hat sich weit nach vorne gearbeitet.


22:05 Uhr


Julien Epaillard und Fringan de Vesquerie hatten das Zeitspringen und damit die erste Wertung gewonnen. Gestern lief es nicht so gut. Heute sag es bis zu den drei letzten Hindernissen richtig gut aus. Doch dann gab es zwei Abwürfe, Das französische Paar kennt sich noch nicht so lange. Aber es wird sicherlich eine Kombination sein, die man bei zukünftigen Entscheidungen wird im Auge behalten müssen.


Vorher lief es für Peder Fredricsson nicht gut. Abwürfe plus ein erneutes Anreiten der Zweifachen Kombination, Schweden wird diese WM nicht in bester Erinnerung behalten.


22:00 Uhr


Noch ein Abwurf am Schoki-Oxer, dem ersten Sprung. Der wunderbare Schimmel Picobello nimmt unter dem Schweizer Jason Smith die Stange mit. Dennoch ist der Schimmel ein faszinierendes Pferd. Zeitfehler kommen am Ende auch noch hinzu. Die Schweiz rutscht im Ranking ab.


21:53 Uhr


Es ist ein Meer aus Fahnen. Beats hämmern aus den Lautsprechern. Das ganze Stadion steht. Deutschland ist Mannschaftsweltmeister! Auch der Vorstandsvorsitzende von Pferdesport Deutschland, Dr. Dennis Peiler, jubelt. Seit 2010 in Kentucky gewinnt Deutschland das erste Mal wieder Weltmeister in der Teamwertung. Und dabei ist Richard Vogel noch gar nicht geritten. Das muss er aber noch, denn dieser zweite Umlauf im Nationenpreis gilt auch für die Einzelwertung. Deswegen waren ja auch die Einzelreiter am Anfang der Starterliste gefragt. Und damit die nicht unerhebliche Feststellung: Daniel Deußer ist Zweiter der Zwischenwertung. Nur Scott Brash liegt nun noch vor ihm. Und der Brite kommt gleich.


21:51 Uhr WELTMEISTER!


Plötzlich ist es mucksmäuschenstill im Stadion, Daniel Deußer und Otello de Guldenboom berühren den DHL Steilsprung ganz leicht. Aber ansonsten springt der Tobago Z-Sohn fantastisch! NULL! WELTMEISTER!!!!!!!


21:49 Uhr


Der erste Sprung versüßt gerade trotz Schokodesign den wenigsten Reiterinnen und Reitern ihren WM-Auftritt. Auch den USA versalzt der Oxer das Vergnügen. Lilian Keenan und Fasther haben hier einen Abwurf, später fällt noch der vorletzte Sprung. Die USA damit erstmal aus den Medaillenrängen.


21:47 Uhr


Thibaut Spits rockt das Ding für Belgien. Eine Nullrunde, die immens wichtig ist für die Chancen auf einen Podiumsplatz.


21:45 Uhr


Der jüngste Reiter für Team GB liefert das Streichergebnis. Adrian Whiteway hat auf dem letzten Parcoursdrittel überfordert. Aber Scott Brash kommt ja noch.


21:39 Uhr


Leider waren wir mal kurz nicht online, aber hier das, was geschehen ist. Vorab: keine Nuller.Mittlerweile haben sich meine Kollegin Dominique Wehrmann und unserer erster EQUI PAGES Praktikant zu Marcus Ehning durchgekämpft. Hier seine Einschätzung zur zweiten Häfte des Parcours

„Am Ende war fast alles schon zu schön und zu gut. Ich dachte, irgendwas muss ja jetzt noch passieren, und dann habe ich da so einen Bock reingebaut. Aber am Ende, wie gesagt, er (Coolio) ist so bei mir und so konzentriert, da kann man als Reiter auch mal einen Fehler machen und schafft es trotzdem.“


Cian Oo’Connor, den – nachdem Darragh Kenny sein Pferd zurückgezogen hatte – zweiten irischen Reiter, ereilte das Schicksal am letzten Oxer.


Noch arger erwischt es die Schweiz: Zwei Abwürfe für Gaetan Joliat


Antoine Ermann für Frankreich schaffen es nicht fehlerfrei über a und b der Dreifachen Kombination.


21:14 Uhr Sophie Hinners, ein Zeitfehler


Sophie Hinners hatte schon die erste Distanz toll eingeteilt: Neun Galoppsprünge zum zweiten Sprung. Zunächst etwas still gesessen, dann mit optimaler Distanz über die bunten Planken. Der Wallach springt einfach eine Klasse besser als die vielen Weltpferde, die wir bislang gesehen haben. Einmal bleibt Hinners kurz mit der Hand vorm Aussprung der Zweifachen Kombination dran. Das Publikum atmet tief. Singclair springt weiterhin souverän. Bis ins Ziel. Aber: ein Zeitfehler! Damit liegt Deutschland nach zwei Runden in der Teamwertung vor den USA und Großbritannien. Ein Nuller und der Drops ist gelutscht.


21:08 Uhr


Die US-Amerikanerin Katherine A. Dinan drückt, was die Schenkel hergeben. Aber der Schwung in der Dreifachen Kombination reicht einfach nicht, so sehr  Out of the blue sich auch bemüht. Die Distanz zum Wassergraben passt nicht. Die US-Amazone gibt auf und ist damit das Streichergebnis.


21:04 Uhr


Der Belgier Pieter Devos reitet ein selbstgezogenes Pferd in diesem Finale um die Mannschaftsweltmeisterschaft im Springreiten. Die Cornet Obolensky-Tochter Casual muss einen Abwurf an Sprung zwei in Kauf nehmen. Damit rutschen die Belgier weiter ab im Tableau.


20:58 Uhr Harry Charles (GB) NULL


Auch wenn es bislang für Harry Charles nicht so toll gelaufen war, konnte seine Schimmelstute Holst Freda v. Colman heute ihre Flugzeug-Qualitäten beeindruckend unter Beweis stellen. Schön für den Mannschafts-Olympiasieger. Nur fürs WM-Team der Briten etwas zu spät. Aber eine echte Augenweide dieser Ritt.


Olivier Perreau und Dorai d’Aguilly hatten zuvor pour la France einen Ritt mit „beaucoup de Klapperei“. Am Sparkassen-Oxer (12) fiel dann eine Stange.


20:53 Uhr


Titelverteidiger Henrik von Eckermann und Minute Man zeigen einen stilistisch, von Reiter und Pferd, super Ritt. Nur die Zweifache Kombination muss aus diesem potenziellen Lehrvideo leider rausgeschnitten werden: Abwürfe an beiden Sprüngen.


20:50 Uhr


Der Schweizer Martin Fuchs und Connor Jei hatten im Zeitspringen einen schlechten Start in die WM-Entscheidungen gehabt. Heute zeigte der Connor-Sohn aber seine ganze Klasse – bis zum Longines Oxer (9). Da landete der Braune mit dem Hinterbein auf der hinteren Stange.


20:40 Uhr - WAHNSINN MARCUS EHNING N U L L!!!


Marcus Ehning und Coolio haben es spannend gemacht. Vorm Wassergraben war der Rhythmus nicht ganz gleichmäßig, bei der Zweifachen Kombination folgte der Holsteiner beinahe der Ehning’schen Devise, dass das gute Pferd auch mal berühren darf. Aber nur beinahe. Nach der Spitzkehre ritt Ehning den Wallach recht nah an den Steilsprung. Kollektives Luftanhalten im Stadion. Und dann - Präzision des siebenfachen Teilnehmers an Weltmeisterschaften: 24 Hundertstelsekunden schneller als die erlaubte Zeit es vorsah, waren die beiden im Ziel. (Deutschland ist damit zwei „Nuller“ vom WM-Titel entfernt).


20:37 Uhr Fehler für Team USA


Am zweiten Sprung der Dreifachen Kombiantion, 3b, und damit früh im Verlauf des Parcours, föllt bei Laura Kraut und Baloutinue eine Stange, Damit brauchen die USA nun drei Nullfehlerrite.


20:34 Uhr


Pech für die Belgier; Am drittletzten Sprung, dem Sparkassen-Oxer, fällt eine Stange bei Nicola Phillipaerts und Katanga v/h Dingeshof. Passt aber zum Sponsor. Den Fehler hätte man sich sparen können.


20:27 Uhr Ben Maher (GB) NULL!


Ben Maher und Point Break - was für eine Runde. Dieses Pferd scheint einen 30-Zentimeter-höher-springen-Knopf an beiden Flanken eingebaut zu haben. Ein Schenkeldruck und der Action Breaker-Soh schraubt sich in die Höhe, ohne dabei die Grundgeschwindigkeit zu verlieren.


Frankreich musste einen Abwurf in Kauf nehmen von Nina Mallevaey. Zwischenzeitlich hat auch die schwedische Equipe einen Dämpfer hinnehmen müssen. Weil nach einer Verweigerung an der Mauer, dem Elisenbrunnen, der Wurm drin war, hat Petronella Andersson aufgegeben,


20:22 Uhr Steve Guerdat (SUI) NULL!


Der Schweizer Steve Guerdat musste mächtig drücken in der Dreifachen Kombination, aber seine Dynamix de Belheme flog einfach eine Etage höher. Auch der Einsprung in die Zweifache, die Triplebarre war ein Riesensatz. Mühelos absolvierte das Paar den Rest des Parcours - null Fehler. Damit bleibt es bei 0,86 Punkten für den Schweizer, Platz drei. Genauso viel wie Daniel Deußer.


20:19 Uhr


Die Dänin Zascha Nygaard und der Fuchs Drako de Maugre, mit dem Patrick Stühlmeyer, Deutscher Meister war, verzichtet nach mehreren deutlichen Fehlern darauf, den Parcours zu beenden.


20:14 Uhr


Startreihenfolge in umgekehrter Reihenfolge der Ergebnisse: Zehn Teams sind in diesem zweiten Umlauf am Start. Deutschland führt, ergo Startplatz zehn. Marcus Ehning macht den Auftakt.


20:09 Uhr


Der Ire Darragh Kenny hat seinen Schimmel Eddie Blue zurückgezogen. Das Pferd sei zwar „happy und gut drauf“, aber beim heutigen Training am Morgen habe sich der Schimmel „nicht 100-prozentig so angefühlt, wie gewohnt.“ Das irische Team muss damit also auf jeden Fall liefern, weil die drei verbliebenen Reiter nicht auf ein Streichergebnis hoffen können, sollte es nicht so gut klappen.


19:59 Uhr


Jetzt ist Pause bis 20.15 Uhr. Also Zeit, sichg den PARCOURS en Detail zu Gemüte zu führenIch bin den Kurs abgegangen, das ist nicht hoch, sondern richtig hoch.


Für diejenigen, die jetzt erst einsteigen: Weiter unten haben wir eine Einschätzung von Ludger Beerbaum (um 18.14 Uhr)


19:53 Uhr Zwischenfazit nach den Einzelreitern bei der WM Springreiten Aachen, der Entscheidung in der Mannschaft


Die Einzelreiter sind jetzt alle geritten, Zwischenzeitlich hat es bedrohlich gedonnert. Es regnet auch wieder etwas.


28 Paare haben den Kurs als anspruchsvoll, aber nicht unüberwindbar aussehen lassen. Es gab fünf „echte“ Nullfehlerritte, die in der Zeit blieben. Dazu noch zwei, die mit Zeitfehlern ins Ziel kamen. Macht, angewandte Mathematik, 25 Prozent. Eine gute Quote.


19:38 Uhr NULL mit einem 18 Jahre jungen Pferd


Roberto Teran Tafur aus Kolumbien und Dez‘ Ooktoff‘ liefern den nächsten Nullfehlerritt. Der edle KWPN-Hengst, ein Colandro-Sohn, ist 18 Jahre alt.


19:27 Uhr ALLE HINDERNISSE DES PARCOURS MIT HÖHEN


Während in deutschen Wohnzimmern die Chipstüten knistern, hat meine Kollegin Dominique Wehrmann den Parcours in seinen Einzelheiten vorgestellt. Hier ist der Link. Tipp: Einfach auf dem Zweithandy öffnen, dann weiß man immer, was Sache ist.


19:25 Uhr


Kein Tornado aus dem Himmel (graue Wolken, kein Regen), aber ein kompakter brauner Wirbelwind unter spanischer Flagge, der es schafft fehlerfrei innerhalb der Zeit ins Ziel zu kommen. Amandao Trapote und sein Tornado werden gebührend gefeiert. Den Stilpreis gewinnen die beiden aber nicht.


19:21 Uhr


Für die Niederlande läuft es gar nicht auf dieser WM in Aachen. Nachdem Gerve und Grandorado schon früh im Parcours ausgeschieden sind, weil der erfahren Braune einfach nicht mehr wollte, kann Harrie Smolders mit Mr. Tac heute Nacht ebenfalls die Sachen packen. Zwei Abwürfe. Am bittersten aber: Das Team der Niederlande, das stand schon gestern fest, hat die Qualifikation für die Olympischen Spiele vorerst noch nicht geschafft. Nächste Gelegenheit: Die EM 2027 im belgischen Waregem.


19:10 Uhr – 23 Jahre, null und schnell!


Omar Abdul Azir al Marzooki und Enjoy de la Mure - das war mal eine Runde. 23 Jahre ist der Reiter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten alt. Und er liefert eine tolle Runde, bleibt mehr als vier Sekunden unter der erlaubten Zeit. Das Pferd galoppiert mit hoher Frequenz. So schafft man was weg.


19:04 Uhr


Wieder Wetterstudio: Es tröpfelt nur noch etwas. Wir haben einige schöne Ritte gesehen, auch ohne Abwürfe. Aber die erlaubte Zeit von 87 Sekunden stellt ein Problem dar.


18:55 Uhr


Leider muss sich das Aachen-WM-Wetterstudio einmal kurz melden: Kein Donner mehr, keine Blitze. Aber Regen. Nicht schlimm, aber gleichmäßig. Hoffentlich schluckt der Boden das Wasser so gut wie in den vergangenen Tagen


18:49 Uhr


Die Pferde müssen viel springen. Aber das können die, die es bis zur WM geschafft haben. Die Zeit ist knapp. Das wird die Entscheidung bringen. Die Top-Mannschaften liegen eng beieinander. Da kann jeder Zehntelstrafpunkt das Tableau beeinflussen.


18:42 Uhr


Nur noch mal zur Erinnerung: Deutschland führt. Drei Nullfehlerrunden und „wir“ sind Weltmeister.

Deutschland hat 3,48 Strafpunkte, die USA folgen mit 4,85 vor Beigen (7,69).


18:40 Uhr


Kleiner Wettterbericht: Es grummelt und donnert, ein erster Blitz war auch schon zu sehen. Hoffentlich hält das Wetter. Der Boden ist auf jeden Fall gut, sagt David Will, der hier als Supporter von Sophie Hinners und Richard Vogel vor Ort ist. Und auch als Nationaltrainer von Saudi Arabien.


18:37 Uhr


Es sind die Einzelreiter, die den Auftakt machen, Der Reiter aus Saudi Arabien galoppierte durch den Wassergraben. Anschließend geht nicht mehr viel. Vor der Zweifachen ist Schluss.


18:35 Uhr


Zweiter Reiter, erster „Nuller“: Der Brasilianer Stephan de Freitas Barcha schafft es, innerhalb der Zeit durch den Kurs zu kommen. Mit Chevaux Primavera Imperio Egipcio ist er damit mit 6,35 Strafpfunkten gut dabei, Mal sehen, ob das schlussendlich reicht, um ins Finale der besten 25 einzuziehen. Am Sonntag findet erst das A-Finale und dann das B-Finale mit noch einmal kleinerem Starterfeld statt.


18:30 Uhr – Es geht los


Der erste Starter, Carlos Hank Guerreiro mit H5 Shaq Attack, bleibt ohne Abwurf. Aber innerhalb der Zeit zu bleiben, schafft das Paar nicht. Auch das hatte Ludger Beerbaum prophezeit: Anders als in den anderen Springen werden die Sekunden von Bedeutung sein.


18:22 Uhr


Schnell die Eckdaten des Parcours:



  • 580 Meter lang

  • 87 Sekunden erlaubte Zeit

  • 14 Hindernisse mit

  • 17 Sprüngen

  • eine Zweifache und eine Dreifache Kombination

  • ein offener Wassergraben


18:19 Uhr


Wir hatten noch die Möglichkeit, einen Halbsatz von Sophie Hinners, die derzeit in der Einzelwertung Zweite ist, zu ergattern:


Deutlich schwerer als in der ersten Runde, einiges zu springen, sehr technisch.


18:16 Uhr


Entscheidend wird sein, wer wie viel Körner im Tank hat, wer sich das bisherige Turnier richtig eingeteilt hat.


Ludger Beerbaum


18:14 Uhr


Ludger Beerbaum sagt, das sei einer der schwersten Parcours, die er je in Aachen gesehen hat, „und ich habe hier einige schon geritten.“ Sein Eindruck: Viel zu springen. „Das geht schon mit dem ersten Sprung los, da ist gleich viel zu springen.“


Dieser Parcours ist, unter Berücksichtigung aller Eckdaten – die Pferde gehen das dritte Springen – 40 Prozent schwieriger als die beiden Springen zuvor.


Klippen sieht er einige. Und natürlich stehen einige Hindernisse auf Maximalhöhe. Beispielsweise der 1,65 Meter hohe Allianz Steilsprung (3). Während in den Runden zuvor die Distanzen ziemlich klar waren, gibt es in diesem Parcours mehrere Halbdistanzen, wo man sich zwischen sieben und acht, oder acht und neun Galoppsprüngen entscheiden muss.


18:04 Uhr


Das Flutlicht ist angestellt, die Parcoursbesichtigung abgeschlossen. Es kann losgehen. Aber noch haben wir knappe eine halbe Stunde Zeit.


Ähnliche Beiträge

Richard Vogel ist die Nummer eins der Welt
Richard Vogel ist die Nummer eins der Welt Zum Artikel
Farrington und Greya siegen im Grand Prix bei den Hampton Classics, Kukuk Fünfter
Farrington und Greya siegen im Grand Prix bei den Hampton Classics, Kukuk Fünfter Zum Artikel
Richard Vogel siegt im Rolex Grand Prix von Brüssel
Richard Vogel siegt im Rolex Grand Prix von Brüssel Zum Artikel
WP Wehrmann Publishing