Kendra Claricia Brinkop und Christian Kukuk erfolgreich in Deauville, Julien Epaillard holt Großen Preis

Kendra Claricia Brinkop siegreich in Deauville

Springen
Kendra Claricia Brinkop und Gatsby le Magnific.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Kendra Claricia Brinkop und Gatsby le Magnific. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Während in Aachen die ersten Medaillen verteilt wurden, war Deauville CSI4*-Schauplatz – mit erfolgreicher deutscher Beteiligung. Auch wenn das Highlight ein Heimspiel war.

Im Sattel des zehnjährigen Gatsby le Magnific, ein Sohn des jüngst verstorbenen Action-Breaker, schnappte sich Kendra Claricia Brinkop das zweitwichtigste Springen des Wochenendes beim CSI4* von Deauville, eine 1,50 Meter-Prüfung mit Siegerrunde am Samstag. Sie waren eines von neun Paaren, die zweimal fehlerfrei blieben und schneller als alle, die es in die zweite Runde geschafft haben. Anfang des Jahres Brinkop den Selle-Français-Wallach übernommen. Er wurde in Frankreich ausgebildet und vor knapp einem Jahr wechselte er in den Besitz der Stephen Stables, wo er zunächst von Emilie Conter geritten wurde, ehe er eine Box in der Stallgasse von Brinkop bezog. Deauville war der erste Sieg für das Paar.


Zweiter wurde der Franzose Romain Dreyfus, der mit dem neunjährigen Westfalen Comme Convenu einen erst neunjährigen Comme il faut-Sohn vorstellte. Rang drei sicherte sich Belgiens Wilm Vermeir auf dem ebenfalls neun Jahre jungen Holsteiner Adelio v. Adagio de Talma, gefolgt von der springenden Legende aus Schweden, Indiana unter Malin Baryard-Johnsson.


Christian Kukuk gehörte ebenfalls zu den Teilnehmern an der Siegerrunde und konnte sich mit einem seiner Neuzugänge, dem zehnjährigen Iren HK Carrera v. Carrera VDL, ebenfalls in die Reihe der Doppelnuller einreihen und belegte Platz sieben.


Großer Preis


Christian Kukuk war auch im Großen Preis platziert. Hier ritt er die neunjährige Viki van Gogh, auf die er große Zukunftshoffnungen setzt. Die beiden waren schnellstes Vier-Fehler-Paar in 43,18 Sekunden und wurden Neunte.


Ansonsten war die Prüfung fest in französischer Hand. Der Sieg ging an Julien Epaillard, für den Deauville ja gewissermaßen ein Heimspiel ist. Er ritt seinen 13-jährigen, selbst gezogenen Weltcup-Sieger Donatello d’Auge. Das letzte ganz große Turnier des Jarnac-Sohns war der Rolex Grand Prix von ’s-Hertogenbosch, wo Pferdemann Epaillard allerdings aufgab. Seither hat er den Wallach nur in 1,40 Prüfungen geritten, vorige Woche dann das erste Mal wieder über 1,50 Prüfungen und nun in Deauville über 1,55 Meter. Fehlerfrei und fast eineinhalb Sekunden schneller als der Rest demonstrierte Donatello eindrucksvoll, dass er wieder bereit ist für größere Aufgaben.


Dahinter konnte sich der Brasilianer João Victor Castro Aguiar Gomes de Lima freuen, als einziger die französische Phalanx an der Spitze der Prüfung durchbrochen zu haben. Der Holsteiner Casall-Sohn Cashpaid J&F trug ihn auf Rang zwei, gefolgt von Kevin Staut auf Vida Loca Z und fünf weiteren Vertretern der Gastgeber.


Kendra Claricia Brinkop erreichte mit dem neunjährigen Replay van’t Paradies, den sie seit einigen Jahren ausbildet, ebenfalls das Stechen, hatte hier aber zwei Abwürfe. Sie wurden Elfte.


Alle Ergebnisse finden Sie hier. 


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