Christian Kukuk gewinnt Global Champions Tour Station von London, Steve Guerdat siegt in Dublin

Tag der Olympiasieger in den Großen Preisen von London und Dublin

Springen
Christian Kukuk und Checker haben einmal mehr geliefert, hier bei der Global Champions League Etappe in St. Tropez.
Foto: GCT/GCL Christian Kukuk und Checker haben einmal mehr geliefert, hier bei der Global Champions League Etappe in St. Tropez. Foto: GCT/GCL
Zwei 5*-Springturniere standen dieses Wochenende im Kalender, die Global Champions Tour-Etappe von London und das Nationenpreisturnier von Dublin. Bei beiden hatten Olympiasieger die Nase vorn. Und Global Tour Newcomerin Sandra Auffarth konnte sich ebenfalls in Szene setzen!

London war die zehnte von 15 Etappen der Global Champions Tour. Christian Kukuk war bislang noch nicht für den Super Grand Prix qualifiziert. Das holte der WM Reservist heute nach. Er hatte sein bestes Pferd mit nach London genommen, den 16-jährigen Comme il faut-Sohn Checker, der ihn nicht nur zu olympischem Gold, sondern auch zu endlos vielen anderen Erfolgen getragen hat. Heute bildete keine Ausnahme. Ganze 14 Paare hatten das Stechen um den Großen Preis der Global Tour von London erreicht. Kukuk und Checker mussten als zehntes in die Bahn und demonstrierten eindrucksvoll, wie gut sie aufeinander eingespielt sind. In fehlerfreien 42,14 Sekunden verhinderten sie den Heimsieg von Scott Brash und Hello Folie (42,32).


Harry Charles und der zehnjährige OS-Hengst Ballypatrick Tiberius v. Caligula, der von dem französischen Vielseitigkeitsreiter Gaspard Maksud in den großen Sport gebracht worden war und seit Anfang dieses Jahres im Beritt des Mannschaftsolympiasiegers steht, sorgten an dritter Stelle für die zweite britische Podiumsrunde (0/43,29). Es war der erste CSI5*-Grand Prix für das Paar.


Auffarth top unterwegs


Apropos Vielseitigkeitsreiter und Springen – erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Sandra Auffarth bei der Global Champions League „eingewechselt“ wurde und nun das Team Valkenswaard United bereichert. Gute Entscheidung der Teamleitung, wie die Vielseitigkeitsolympiasiegerin heute demonstrierte. Mit ihrem Quirici H war sie heute drittes Paar im Stechen und übernahm mit 43,47 Sekunden die Führung. Am Ende reichte die Zeit für Rang vier. Ein Riesenerfolg!


Dabei ließ sie unter anderem ihre deutschen Kollegen hinter sich, Maximilian Weishaupt auf Zuccero (0/43,75) und Christian Ahlmann mit seiner großen Nachwuchshoffnung Untouched LB (0/43,81).


Erfreulichweise ebenfalls im Stechen war übrigens Henrik von Eckermanns King Edward. Hier fielen allerdings zwei Stangen. Aber es sieht so aus, als finde der 16-jährige Doppelweltmeister von 2022 langsam zu alter Form zurück.


Alle Ergebnisse aus London finden Sie hier.


Guerdat gewinnt den Klassiker


Das Nationenpreisturnier in Dublin gehört zu den Traditionsveranstaltungen im Turnierkalender und wer nicht in London am Start war, ritt hier. Dazu zählte auch Olympiasieger Steve Guerdat, der sowohl für den Nationenpreis als auch für den heutigen Großen Preis seinen zuverlässigen Bamako de Muze-Sohn Iashin Sitte gesattelt hatte. Schon im Nationenpreis berührte der Fuchs keine Stange und auch heute ließ er alles in den Auflagen. Dazu war er in seiner effizienten Art blitzschnell: 37,81 Sekunden. Das konnte nichtmal Richard Vogel unterbieten, obwohl er mit Cloudio alles gab und sogar einen Abwurf in Kauf nahm. Die beiden wurden Sechste und waren damit bestes deutsches Paar, nachdem Jörne Sprehe und Toys schon im Umlauf einen Abwurf hatten.


Zweiter wurde der Ire Jordan Koyle auf Chaccolino. Dahinter gaben der Niederländer Arne van Heel und Keaton HV dem Holsteiner Verband einen Grund zu jubeln. Der zehnjährige Kannan-Sohn wird in sportlicher Hinsicht immer mehr zum nächsten Casall und sprang auch heute doppelnull. Erst bei seinem letzten Turnier, dem CSI3* von Samorin war er Dritter im Großen Preis über 1,55 Meter geworden. Aber das heute ist sein bislang größter Erfolg.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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