DSP Championate 2026 in Darmstadt-Kranichstein: Siegerhengst Bonds in Gold und vierjährige La Vie en rose mit Höchstnoten
DSP Championate 2026: Höchstnoten für Bonds in Gold und La Vie en rose
Pramwaldhof's Bonds in Gold v. Bonds wurde unter Sina Aringer DSP-Champion der vierjährigen Hengste in Darmstadt. Foto: DSP/Björn Schroeder Gleichmäßig verteilten sich die Championatstitel auf die unterschiedlichen Zuchtgebiete, die unter dem Dachverband Deutsches Sport Pferd (DSP) firmieren. Bei den vierjährigen Hengsten ging die Schärpe für den Sieger nach Österreich. Dort ist der Siegerhengst der DSP Körung 2025 seit den Münchner Hengsttagen zu Hause und firmiert offiziell unter dem Vornamen Pramwaldhof‘s. Der Bonds-Goldberg Sohn aus dem Zuchtgebiet Brandenburg-Anhalt wurde von Sina Aringer vorgestellt und überzeugte auf breiter Front: Trab, Galopp und Durchlässigkeit wurden jeweils mit einer 9,0 beurteilt, der Gesamteindruck mit 8,7, und für den Schritt gab es ein glattes „gut“, 8,0. Mit der Wertzahl von 8,74 rangierte der Dunkelfuchs damit deutlich vor seiner Konkurrenz. Geritten wurde im Finale eine Dressurpferdeprüfung Klasse A.
Brandenburg bestens repräsentiert
Eine Wertnote von 8,28 erzielte der Vizechampion, auch er, wie Bonds in Gold, ein Pferd aus Brandenburg-Anhalt. Der Segantini-Sohn Sarotti zeigte sich unter Ines Fleischmann sehr ausgeglichen und erhielt in Trab und Gesamteindruck eine 8,3, im Schritt eine 8,0. Im Galopp die Höchstnote für ihn: 8,6. Und für die Durchlässigkeit eine 8,2.
Platz drei ging nach Bayern im Championat der vierjährigen Hengste. Vivantino W, ein Sohn des Va Bene, brachte es auf eine glatte 8,0. Die Noten im Einzelnen: Trab: 8,0, Schritt: 7,4, Galopp: 8,5, Durchlässigkeit: 7,9 und Gesamteindruck 8,2.
Das Leben ist rosa bei den vierjährigen Stuten und Wallachen

Bei den vierjährigen Stuten und Wallachen war, wie auch bei den Hengsten, eine Dressurpferde Prüfung der Klasse A gefordert. So, wie es auch auf dem Bundeschampionat in diesem Jahr in Warendorf der Fall sein wird.
Hier setzte sich eine Vertreterin des Zuchtgebietes Rheinland Pfalz-Saar an die Spitze des Feldes: La Vie en rose, eine Lord Leopold-Tochter aus dem Mutterstamm des Oldenburger Stempelhengstes Sandro Hit, die Lisa Casper vorstellte. Die schwarzbraune Stute erhielt gleich zweimal ein glattes „sehr gut“, 9,0, für den Trab und für die Durchlässigkeit. Galopp und Gesamteindruck lagen nur minimal darunter aus Sicht der Richterinnen und Richter: 8,8 jeweils für diese Kriterien. Ihr Schritt wurde mit einem glatten „gut“, 8,0, beurteilt.
Vize-Championesse aus Sachsen-Thüringen
Aus dem Zuchtgebiet Sachsen-Thüringen kam die Zweitplatzierte in dieser Prüfung. Fenya-Fae, die im Trab eine 8,8, im Galopp und Gesamteindruck eine 8,7, und in Schritt und Durchlässigkeit jeweils eine 8,3 erhielt. Die Stute stammt von Fair Deal ab und wurde von Laurien Martin vorgestellt (8,56). Mit 8,54 nur zwei Hundertstel Wertnotenpunkte hinter der Vize-Championesse reihte sich Soprano ein. Der Brandenburg-anhaltinische Schimmel v. Secret. bekam für Trab und Schritt jeweils eine 8,5, Galopp: 8,6, Durchlässigkeit: 8,4, und Gesamteindruck 8,7.
Züchter, Reiter – Doppelchampion
Auch bei den Sechsjährigen wurden die Champions im Dressur Viereck am Sonntag ermittelt. Es siegte FBW For Magic K, ein Sohn des Fürst Magic, der von seinem Züchter Nikolaus Kühn vorgestellt wurde. Das Paar kam mit Vorschusslorbeeren nach Darmstadt-Kranichstein. Vor zwei Wochen hatten sie bereits das Championat von Baden-Württemberg gewinnen können.
Die Noten diesmal: Im Trab eine 8,7 im Schritt eine 7,8, Galopp: 8,2, Durchlässigkeit: 8,3, und auch der Gesamteindruck wurde mit 8,3 beurteilt. Macht insgesamt eine 8,26. Mit einer 8,18 platzierte Kühn ein weiteres Pferd auf Platz zwei, den Westfalen, Samba.
Dritter in dieser Dressurpferdeprüfung Klasse M, die gleichzeitig eine Qualifikation für das Bundeschampionat war, wurde der ehemalige Vize Bundeschampion Birkhof‘s Elocin v. Escamillo. Unter seiner Ausbilderin Anna Casper kam der Braune, der in Rheinland-Pfalz zur Welt gekommen ist, auf eine 8,14. Seine höchste Bewertung erzielte der elegante Wallach im Schritt: 8,6.
Fohlenauktion am Samstagabend

Neben den sportlichen Championaten des DSP fand auch noch eine große Fohlenauktion im Rahmen der DSP Summerfestivals statt. Nicht weniger als 85 Fohlen waren aufgeboten, davon sechs Reitponys. Der Durchschnittspreis für die 79 Warmblutfohlen betrug 9.497 Euro, bei einer Verkaufsquote von 85 Prozent. Am höchsten in der Käufergunst stand ein Hengstfohlen v. Vitalis, gezogen bei der ZG Wiedemann und Schmiech in Weiler-Simmerberg, Bayern. 30.500 Euro kostete dieses Hengstfohlen, das sich das Gestüt Pramwaldhof sicherte.