Nationenpreis Hickstead: Platz sechs für deutsches Team, Großbritannien siegt vor Irland und Kanada

Deutschland Sechste bei Heimsieg der Briten im Nationenpreis von Hickstead

Springen
Team GB siegt im Nationenpreis von Hickstead 2026. Foto: hickstead.co.uk Team GB siegt im Nationenpreis von Hickstead 2026. Foto: hickstead.co.uk
Am Anfang hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu – so ähnlich lautet das Fazit des Nationenpreises in Hickstead aus deutscher Sicht. Platz sechs, mehr war nicht drin für Philipp Weishaupt, der einer der Besten in der Prüfung war, aber das glücklose Agieren von Hans-Dieter Dreher, Marcus Ehning und Kendra Claricia Brinkop auch nicht komplett ausgleichen konnte.

Hans-Dieter Dreher und Elysium waren die Auftaktreiter des deutschen Teams beim Nationenpreis in Hickstead. In der ersten Runde kamen sie mit neun Punkten ins Ziel. Hoffnung keimte auf als Philipp Weishaupt mit der neunjährigen Lady Concern du Rezidal v. Emerald fehlerfrei den anspruchsvollen Parcours beendete. Als Kendra Claricia Brinkop aber mit dem ebenfalls erst neun Jahre jungen Replay van’t Paradijs ebenfalls mit zwei Abwürfen nach Hause kam, war schon klar, dass diese acht Punkte zählen würden.


Da waren’s nur noch drei


Was aber zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen konnte: Marcus Ehnings Priam du Roset, 15 Jahre und international erfahren, konnte sich partout nicht mit dem Wassergraben anfreunden. So hartnäckig war sein Veto, dass Ehning nach dem ersten Versuch aufgab und für den zweiten Umlauf das Pferd zurückzog. Der Wassergraben sollte aber auch noch anderen Kombinationen Probleme bereiten.


Drei Abwürfe kassierten „Hansi“ Dreher und der Holsteiner Elysium im zweiten Umlauf. Philipp Weishaupt steuerte einen „Netzroller“ bei und Kendra Claricia Brinkop gelang eine Nullrunde. 33 Fehlerpunkte bedeuteten Rang sechs.


Philipp Weishaupt war der insgesamt drittbeste aller Reiterinnen und Reiter in diesem Nationenpreis in Hickstead. Es gab lediglich zwei Doppelnuller: Der Ire Conor Swail mit Clontherm Obolensky und der Brite Tim Gredley mit dem belgischen Wallach Medoc de Toxandria hörten das ersehnte „clear round“ bei beiden Runden.


Briten siegen dank Ben Maher


Neben Gredley ritten im siegenden Team der Gastgeber Jessica Mendoza/Summerhouse (0/4) und Adrian Whiteway, der mit Chacco Volo zweimal das Streichergebnis lieferte (20/8). Auch hier war die Fehlerquelle der Wassergraben. Genau wie bei Ben Maher mit dem Holsteiner Catelly v. Catalido im ersten Umlauf. In Runde zwei war Maher der Joker (4/0). Sein Nullfehlerritt sicherte den Briten den obersten Platz auf dem Podium.


Das Nachsehen hatte das Team aus Irland. Neben Conor Swail gingen Shane Breen/Scarteen (8/0), Lt. Michaeli Byrne/Claregalway (4/8) und David Simpson/Pjotr van de Kruishoeve (8/4) an den Start. Mit 16 Punkten wurden sie Zweite.


Dritte auf dem Podium wurden die Kanadier. Nicole Walker/Panther JVH (0/4) war hier für das beste Resultat verantwortlich. Chris Pratt/Ideaal (8/0), Kyle King/Kayenne Z (8/4) und Amy Millar/Gaiete d’Elle (12/5) komplettierten das Team.


Resultat Nationenpreis Hickstead 2026


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