Valkenswaard, San Giovanni, Samorin – mehr Springsport vom Wochenende
Deußer dreimal Top drei in Valkenswaard, Kukuk siegt in Italien, Rhomberg in der Slowakei
Daniel Deußer mit Pepita van't Meulenhof.
Foto: Stefano Grasso Ziemlich gute Ausbeute für Daniel Deußer beim CSI4* in Valkenswaard! Auf der Anlage von Jan Tops, der dafür gesorgt hat, dass zumindest dieses Jahr die Turniere wie geplant stattfinden können, holte er sich in allen drei großen Springen je eine Platzierung unter den ersten drei. Freitag und Samstag ritt er Bingo Ste. Hermelle in den 1,50 Meter-Zeitspringen jeweils auf den zweiten Platz, beide Male hinter Harry Charles und Bandit, Freitag vor dem Brasilianer Felipe Amaral auf Montissima PS und Samstag vor dem Niederländer Michael Greeve im Sattel von Rubens.
Heute für den Großen Preis setzte Deußer auf Pepita van’t Meulenhof, die ihre Klasse dieses Jahr auch schon in League Of Nations Einsätzen unter Beweis gestellt hat. Und auch heute wurde sie allen Erwartungen gerecht. Nur sechs der 43 Paare im Großen Preis hatten das Stechen erreicht. Bis auf die derzeit weltbeste Amazone Nina Mallevaey mit My Clementine, die zwar die zweitschnellste Zeit, aber einen Abwurf hatte, blieben alle zweimal strafpunktfrei. Dazu zählten auch Deußer und Pepita, die die drittschnellste Zeit hatten und nur Rodrigo Pessoa mit seinem wieder erstarkten Major Tom und dem Mexikaner Andres Azcarraga auf Contendros den Vortritt lassen müssen.
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EEF-Nationenpreis und mehr aus Samorin
Samorin war dieses Wochenende ebenfalls Nationenpreisschauplatz, genauer gesagt Gastgeber des Halbfinales der EEF Nationenpreisserie. Geritten wurde in der CSIO3* Prüfung über zwei 1,50 Meter Umläufe. Wie in Falsterbo siegte auch hier die Schweiz, in diesem Fall mit acht Strafpunkten vor Österreich und Italien. Letztere hatten beide zwölf Fehler, aber Österreich war schneller.
Die siegreiche Schweizer Mannschaft setzte sich zusammen aus Pius Schwizer mit Global de Riverland (4/4), Bryan Balsiger auf C-Mistral (0/0), Anthony Bourquard im Sattel von Fontainebleau Manciais (4/0) sowie Adrian Schmid mich Chicarito (0/WD).
Deutschland war ebenfalls am Start. In der ersten Runde hatte das Quartett Pech. Paula de Boer-Schwarz und My Miss Marple hatten einen leichten Abwurf. Hannes Ahlmann und sein Talent Madness schieden allerdings aus und weder die Deutsche Meisterin Laura Klaphake mit Quizano van’t Merelsnest (9) noch Maximilian Lill im Sattel von Casallco’s George PS (8) konnten das ausbügeln. Da nützte es auch nichts, dass alle vier im zweiten Umlauf null blieben, es wurde Rang acht mit 21 Strafpunkten.
Großer Preis an Katharina Rhomberg
Heute im Großen Preis demonstrierte dann Katharina Rhomberg mit ihrem designierten WM-Pferd Colestus Cambridge, in welch außergewöhnlich guter Form die Österreicherin und ihre Pferde unterwegs sind, nachdem sie am Freitag mit ihrem anderen Toppferd Cuma bereits einmal fehlerfrei und einmal mit einem Abwurf durch den Nationenpreis gekommen war. der elfjährige Colestus Cambridge hängte die Konkurrenz heute in 40,31 Sekunden ab. Es lohnt sich übrigens, Katharina Rhomberg näher kennenzulernen! Hier ein kleiner Einblick in ihren Werdegang, ihre Philosophie und die Geschichte, wie sie zu ihren Pferden gekommen ist.
Platz zwei heute im Großen Preis ging an den Italiener Giuseppe Rolle auf Eiffel de Hus. Dahinter feierte der Niederländer Arne van Heel einen seiner bislang größten Erfolge mit einem der Holsteiner Verbandshengste. Im Sattel des zehnjährigen Kannan-Sohns Keaton sprang er auf Rang drei.
Laura Klaphake wurde nach einem Abwurf im Stechen Siebte mit Quizano. David Will und Xixo Borgia hatten das Stechen zwar erreicht, schieden aber hier aus. Dafür siegte Will im wichtigsten Springen des Samstags über 1,50 Meter mit Stechen auf dem erst achtjährigen DSP King George v. Kasanova de la Pomme.
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Kukuks Akarad weiter auf der Siegerstraße
Christian Kukuk war mit seinen Pferden dieses Wochenende zum CSI3* in San Giovanni, Italien, gereist. Das hat sich gelohnt. Heute im Großen Preis setzte er sich auf seinem zehnjährigen Hoffnungsträger Akarad Tivoli Z, der ihn vor kurzem zum Deutschen Meister gemacht hatte, mit einer guten Sekunde Vorsprung im Stechen des 1,50 Meter-Springens gegen das österreichische Championatspaar Gerfried Puck und Naxcel V durch.
Außerdem gewann Kukuk ein weiteres Springen der CSI3* Tour auf der elfjährigen Armitage’s Boy-Tochter Fantasia de Wy und war mit seinem Youngster ESI Romeo v. Eldorado van de Zeshoek zweimal siegreich in der CSI1*-Tour.
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