Martin Fuchs gewinnt das Derby von Falsterbo, Philipp Weishaupts Callao L ebenfalls top – einmal mehr
Weishaupt und Fuchs die großen Sieger im Parcours am Falsterbo-Samstag
Siegertyp: Philipp Weishaupts Callao L
Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Die Springreiter, die sich heute noch für den morgigen Rolex Grand Prix von Falsterbo qualifizieren wollten, mussten früh aufstehen. Um 9 Uhr begann die Prüfung. Mit dabei: Philipp Weishaupt auf dem erst neunjährigen Westfalen-Wallach Callao L.
Der Congress-Sohn aus der Zucht von Kai Ligges kam schon als Youngster in den Stall Beerbaum, wurde zunächst vom Chef selbst, dann von Philipp Hartmann vorgestellt. Ein knappes halbes Jahr nach dem ersten Start mit Philipp Weishaupt im Januar 2025 wurde der Wallach an dessen langjährige Mäzenin Alice Lawaetz überschrieben. Das sagt viel aus.
Und die Ergebnisse der letzten Monate sagen noch mehr. Seit Anfang des Jahres hat Weishaupt mit dem Schimmel allein sieben Top-drei-Platzierungen bis 1,50 Meter erritten. Unter anderem waren sie siegreich in Hamburg und zuletzt vor vier Wochen in Lichtenvoorde, Niederlande, dem letzten Turnier vor Falsterbo für Callao.
Heute demonstrierte er seine Qualität erneut und setzte sich mit fehlerfreien pfeilschnellen 62,98 Sekunden über den 1,50 Meter-Parcours gegen 45 Konkurrenten durch – internationaler Sieg Nummer sechs für das Paar.
Rang zwei teilten sich zwei Paare, die das Kunststück fertig brachten, beide nach 64,14 Sekunden ins Ziel zu kommen: die US-Reiterin Charlotte Jacobs auf Korbach van de Renger und Shane Sweetnam (IRL) im Sattel von Pia Maria H.
Weitere deutsche Platzierungen gab es nicht. Richard Vogel und der achtjährige Holsteiner Breitling LS-Sohn Baxxter hatten einen Abwurf.
Derby-Sieg für Fuchs
Das Highlight des Tages im Parcours von Falsterbo war das Derby. André Thieme, dessen Hamburger Derby-Sieger Paule S ja eine makellose Vorstellung im Nationenpreis gegeben hatte, aber nur eine Runde gehen musste, weil der Rest der Mannschaft nicht ganz so gut performt hat, zeigte sich auch heute bestens aufgelegt. Mit einem Abwurf wurde er Zehnter.
Fehlerfrei waren im Umlauf drei Paare geblieben, die gegeneinander ins Stechen mussten: Martin Fuchs auf Love de Vie, Home-Hero Peder Fredricson mit Qurious HS und Abdel Said auf Arpege du Ru, zwei ehemalige Weltranglisten-Erste gegen einen Wahl-Belgier.
Im Stechen setzten sich dann Fuchs und seine niederländische Grandorado-Tochter gegen den einstigen Vielseitigkeitsreiter Fredericson auf dem erst neunjährigen schwedischen Comme il faut-Sohn durch. Said wurde Dritter. Fehlerfrei waren sie alle.
Sämtliche Ergebnisse aus Falsterbo finden Sie hier.