Global Champions Grand Prix von Monaco: Christian Ahlmann Dritter, Philipp Weishaupt Neunter und Marco Kutscher Zwölfter

Global Champions Grand Prix von Monaco für Brasilianer Stephan de Freitas Barcha

Springen
Stephan de Freitas Barcha (BRA) und Dinozo Imperio Egipcio gewannen den Grand Prix of Monaco im Rahmen der Global Champions Tour 2026, Foto: GCT Stephan de Freitas Barcha (BRA) und Dinozo Imperio Egipcio gewannen den Grand Prix of Monaco im Rahmen der Global Champions Tour 2026, Foto: GCT
Der Brasilianer Stephan de Freitas Barcha hat den Global Champions Grand Prix von Monaco gewonnen. Für den Sieg im Steuerparadies am Mittelmeer kassierte er 198.000 Euro Gewinngeld. Neun Paare hatten sich fürs Stechen qualifiziert, darunter auch zwei Kombinationen aus Deutschland.

Am Ende sollten zwei Zehntelsekunden den Global Champions Grand Prix von Monaco entscheiden. So viel waren Stephan de Freitas Barcha und Dinozo Imperio Egipcio schneller als der Italiener Piergiorgio Bucci, der in dieser Saison sehr gut unterwegs ist und aktuell Platz 15 der Weltrangliste einnimmt.


Erster GCT-Sieg für de Freitas Barcha in Monaco


Im Stechen ging es über 310 Meter und acht Hindernisse. Der Diamant de Semilly-Sohn des Brasilianers konnte den Sack zumachen. Piergiorgio Bucci hatte mit Pallieter vd N.Ranch v. Cornet Obolenksy als erster Starter gut vorgelegt: 35,6 Sekunden, kein Abwurf – das sah länger nach einem möglichen Sieg aus. Doch am Ende musste sich das Siegespaar des Großen Preis von Rom mit Platz zwei und 120.000 Euro Gewinngeld trösten. Bucci wusste auch, wo er die Zehntelsekunden hatte liegen lassen: „Der Weg zum letzten Steilsprung, da hat mich Stephan gekriegt“. Für den Brasilianer war es der erste Sieg in einem Großen Preis im Rahmen der Global Champions Tour.


Untouched S immer besser


Weiterhin auf dem Weg in die Weltspitze ist Untouched LB mit Christian Ahlmann unterwegs. Der zehnjährige Sohn von Richard Vogels United Touch S lieferte den drittschnellsten Nullfehlerritt. Ahlmann war mehr als zufrieden. „Er ist schon in Paris sehr gut gesprungen und jetzt noch einmal besser. Er ist von Natur aus nicht das schnellste Pferd im Stechen. Ich hätte vielleicht einen Galoppsprung wenige zum letzten Sprung machen können – mein Fehler, aber ich bin mehr als zufrieden.“ Die Zangersheide-Kombination setzte sich vor den Belgier Nicola Philippaerts, der die Darco-Tochter Moya vd Bisschop gesattelt hatte.


Philipp Weishaupt und Chaquitos PS verzichteten im Stechen und wurden Neunte. Auch noch im Geld: Marco Kutscher mit Lemar. Ihm war der drittschnellste Vier-Fehler-Ritt im Umlauf gelungen.


Ergebnisse GCT Grand Prix Monaco 2026


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