Hannes Ahlmann und Zukunftspferd Madness gewinnen Großen Preis über 1,55 Meter in Wuustwezel

Hannes Ahlmann und Madness unschlagbar im CSI3* Großen Preis von Wuustwezel

Springen
Paar mit Zukunft: Hannes Ahlmann und Madness, hier beim Hamburger Derby.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Paar mit Zukunft: Hannes Ahlmann und Madness, hier beim Hamburger Derby. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Toller Erfolg für Hannes Ahlmann und seinen neun Jahre jungen Hoffnungsträger Madness beim CSI3* von Wuustwezel, Niederlande!

Auf den neunjährigen Kannan-Sohn Madness hält Hannes Ahlmann große Stücke. Sehr nachvollziehbar, wie man heute im Großen Preis des CSI3* von Wuustwezel (Niederlande) sehen konnte.


Der 25-jährige Ahlmann und sein KWPN-Hengst waren das erste Paar im Normalparcours, das auf alle Fragen, die der Belgier Bernard Mathy in dem 1,55 Meter-Springen als Parcourschef stellte, die passende Antwort hatte. Nur noch sechs weitere von den 51 Paaren dieses Großen Preises kamen ebenfalls fehlerfrei ins Ziel. Dass das Springen kein Zuckerschlecken war, ließ sich schon daran erkennen, wer es nicht ins Stechen schaffte – das Olympia-Silbermedaillenpaar Steve Guerdat/Dynamix de Belheme beispielsweise. Allerdings war dies auch der erste Große Preis für die 13-jährige Selle Français-Stute nach einer mehrmonatigen Pause. Sie hatte einen Abwurf und war immer noch schnell genug für eine Schleife.


Das Stechen


Nachdem die frisch gebackene Deutsche Meisterin Laura Klaphake auf Quizano mit acht Fehlern aus dem ersten Umlauf kam, war Hannes Ahlmann der einzige Deutsche im siebenköpfigen Stechen.


Mit ihm ritten u.a. der belgische Mannschaftseuropameister Gilles Thomas, Pius Schwizer (SUI) und Victoria Gulliksen. Ahlmann und Madness hatten schon im Umlauf die schnellste Zeit gehabt und legten auch in der zweiten Runde eine Zeit vor, an der die Konkurrenz sich die Zähne ausbiss: 37,03 Sekunden. Uneinholbar. Für den Sieg gab es einen neuen Sattel sowie 10.300 Euro in Cash.


Die weiteren Platzierten


Am dichtesten dran am Sieger waren Gilles Thomas und der ebenfalls erst neunjährige Selle Français-Hengst Happy Landais v. Andiamo Semilly in 37,42 Sekunden ohne Strafpunkte. Pius Schweizer konnte sich im Sattel des KWPN-Wallach Jason R v. Starpower über Platz drei freuen. Mit 37,66 Sekunden war er Gilles Thomas dicht auf den Fersen.


Komplettiert wurde das Stechen durch den Italiener Mauro Matteucci Jr. im Sattel von Filippo, wie Madness ein Kannan-Sohn /4/39,97), Victoria Gulliksen (NOR) im Sattel von Kinmar Bespoke (4/41,80), Juan Carlos Garcia (ITA) auf Oliver Twist vd Berghoeve (8/42,14) und die Britin Chloe Aston auf Auto von Rocherath Z. Letztere hatten neun Fehler, wobei hier fünf für Zeitüberschreitung zu Buche schlugen.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


 


Ähnliche Beiträge

Schweizer Springreiter in WM-Form im Nationenpreis von Schweden, schwarzer Tag für Deutschland
Schweizer Springreiter in WM-Form im Nationenpreis von Schweden, schwarzer Tag für Deutschland Zum Artikel
Die erste von drei Mannschaften für die Pony-EM 2026 steht fest
Die erste von drei Mannschaften für die Pony-EM 2026 steht fest Zum Artikel
Global Champions Grand Prix von Monaco für Brasilianer Stephan de Freitas Barcha
Global Champions Grand Prix von Monaco für Brasilianer Stephan de Freitas Barcha Zum Artikel
WP Wehrmann Publishing