Keine WM für Absage von Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet: kein Start bei Weltmeisterschaften Dressur Aachen 2026

Jessica von Bredow-Werndl sagt WM-Sichtung ab

Dressur
Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet, hier in Balve 2026. Foto: sportfotos-lafrentz.de Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet, hier in Balve 2026. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Olympiaisiegerin Jessica von Bredow-Werndl wird nicht mit Times Kismet an der Weltmeisterschaft Dressur in Aachen 2026 teilnehmen. In Übereinstimmung mit den Besitzern hat sie den Entschluss gefasst, dass die WM für „KIss“ noch uz früh käme. Aber auch zu Perspektiven hat sie sich auf Instagram geäußert.

Eigentlich hätten Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet, „Kiss“, an der WM-Sichtung in Hagen am kommenden Wochenende teilnehmen sollen. Das Turnier auf dem Hof Kasselmann ist Schauplatz des deutschen Nationenpreises. Parallel dazu gibt es einen CDI4*-Tour. In diesen Prüfungen hätten Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl und die KWPN-Stute teilnehmen sollen.


Zweite Sichtung für Aachen ohne Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet


Bei der ersten Sichtung im Rahmen der Deutschen Meisterschaften war nach dem Grand Prix (Platz zehn) Schluss für das Paar, weil der Boxennachbar von Times Kismet, Quick Decision, Fieber hatte. Nun fährt von Bredow-Werndl nicht nach Hagen. Das sei eine bewusste Entscheidung, die gemeinsam mit den Besitzern der Stute gefallen sei, schreibt die Olympiasiegerin in einem Instagram-Post.


Für Kiss ist es ihre erste Grand Prix Saison, und sie bringt ein außergewöhnliches Talent mit. Genau deshalb ist es uns wichtig, sie mit Geduld und Weitblick aufzubauen.


Obwohl die Stute sich mit jedem Turnier weiterentwickelt hat, so von Bredow-Werndl, solle kein zusätzlicher Druck aufgebaut werden. Im Fokus: der „Blick auf das große Ganze“.


Absage folgt auf Absage


Auch wenn das Paar, das bislang vor allem auf kleineren Turnieren in Italien gemeinsame Prüfungsroutine erlangt hat, nicht zum engeren Kreis derer, die für einen WM-Start in Aachen in Frage kommen, gezählt hat, muss Bundestrainerin Monica Theodorescu einen weiteren Namen von ihrer Liste streichen.


Vergangene Woche wurde bekannt, dass Ingrid Klimkes Vayron definitiv im Aufbautraining noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass er in Hagen gehen würde. Gestern kam die Meldung, dass die für das Nationenpreisteam berücksichtigten Charlott-Maria Schürmann und Dante’s Pearl OLD nicht an den Start gehen können.


Das Team, das in Hagen reiten wird besteht aktuell aus Isabell Werth/Wendy, Fredric Wandres/Bluetooth OLD, Semmieke Rothenberger/Farrington und Raphael Netz/Great Escape Camelot. Ersatzpaar ist die Überraschung der Saison, Tobias Nabben mit dem als Jungpferd als unreitbar verschrieenen Forster.


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