William Whitaker gewinnt Derby von Hickstead, Dubsky starker dritter Platz
Stephan Dubsky Dritter im Derby von Hickstead
Stephan Dubsky und C the Stars beim Hamburger Derby.
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Das Derby von Hickstead gilt als fast genauso schwierig wir das von Hamburg. Fragt man Marvin Jüngel und Balou’s Erbin ist es vielleicht sogar noch etwas anspruchsvoller, denn in Hamburg waren die beiden schon zweimal siegreich und dieses Jahr Neunte, aber heute in Hickstead kamen sie mit 27 Strafpunkten aus dem Parcours. Die beiden waren das einzige deutsche Starterpaar der Prüfung – nicht aber das einzige Paar aus Deutschland.
Sehr viel besser lief es nämlich für den „deutschen Iren“ Stephan Dubsky, der schon seit über 30 Jahren Deutschland lebt und einen Ausbildungs- und Handelsstall in Niedersachsen betreibt. Er wurde mit seinem vierbeinigen Derby-Spezialisten, dem zwölfjährigen Holsteiner Wallach C the Stars, Dritter mit der schnellsten Vier-Fehler-Runde im Umlauf. Und das, nachdem sie vor wenigen Wochen bereits Vierte im Hamburger Derby gewesen waren.
Britischer Sieger
Zwei Paare hatten es fehlerfrei über den Normalparcours geschafft, aber nur einem Paar gelang es zweimal alle Stangen oben zu lassen: dem Briten William Whitaker mit dem 16-jährigen Cardento-Sohn Flamboyant III, auch so ein Derby-Spezialist, der dieses Jahr unter anderem Sechster in Hamburg war und 2024/25 in Hickstead Platz zwei belegte. Heute holten die beiden nun ihren ersten Sieg.
Schneller, aber eben mit einem Abwurf behaftet kamen der Ire David Simpson und Pjotr van den Kruishoeve ins Ziel, Platz zwei.
Pferde an den Aufgaben wachsen lassen
Stephan Dubsky, der vor wenigen Tagen seinen 50. Geburtstag feierte, kam mit 18 Jahren nach Deutschland, um eine Ausbildung zum Pferdewirt zu machen. Heute gilt der Spring- und Vielseitigkeitsreiter als ausgesprochener Pferdemann.
Er sagte mal in einem Interview, dass sowohl das Derby als auch das Geländereiten Beispiele dafür seien, dass der Sport auch für die Pferde da sei: „Die Reiter kriegen mehr Mut, die Pferde kriegen mehr Mut und die haben auch Spaß daran. Sie wachsen mit ihren Aufgaben.“ Immer vorausgesetzt, man führt sie an selbige richtig heran, und darin ist Dubsky besonders gut.
Alle Ergebnisse aus Hickstead finden Sie hier.