Max Kühner gewinnt Global Champions Tour Etappe von Paris

Pariser Global Tour-Triumph für Kühner, Ahlmann vorne dabei

Springen
Seit sechs Jahren ein Team, das bereits bei zwei Weltcup-Finals unter die Top Ten sprang: Max Kühner und Up Too Jacco Blue.
Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Seit sechs Jahren ein Team, das bereits bei zwei Weltcup-Finals unter die Top Ten sprang: Max Kühner und Up Too Jacco Blue. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de
Kein Vorbeikommen heute an Max Kühner bei der Global Champions Tour Etappe von Paris. Top Auftritt von Christian Ahlmanns Nachwuchshoffnung.

Wie es sich anfühlt, auf Global Champions Tour Podien Champagner zu verspritzen, kennt Max Kühner zu Genüge. 2024 hatte der Österreicher die Gesamtwertung der Springsportserie für sich entschieden. Heute stand er bei der 2026er Etappe in Paris auf dem obersten Treppchen – dank seines Chacco Blue-Sohns Up Too Jacco Blue. Wieder einmal zeigte der irische Wallach, dass er immer für eine schnelle Nullrunde gut ist.


Das Stechen


Kühner war vierter Starter des Stechens. Bis dahin hatte Christian Ahlmann mit seinem erst zehnjährigen Untouched LB, einem Sohn von Richard Vogels United Touch S, mit fehlerfreien 40,29 Sekunden den Ton angegeben in dem sechsköpfigen Stechen. Doch das konnte Kühners 15-jähriger Ire mit all seiner Erfahrung locker unterbieten. Bei 38,36 Sekunden stoppte die Uhr.


Zweimal musste Kühner noch zittern. Und zwar richtig, denn mit Denis Lynch auf dem 17-jährigen Casall-Sohn Cordial und Olivier Perreau auf seiner Olympiastute Dorai d’Aiguilly kamen noch zwei Paare, die es an Qualität und Erfahrung mit Up Too Jacco Blue aufnehmen können. Aber nicht heute.


Der Ire Lynch sprang in 39,89 Sekunden auf Rang zwei, der Franzose Perreau war nur exakt 0,1 Sekunden langsamer und wurde Dritter. Christian Ahlmann reihte sich als Vierter hinter diesem Trio ein.


Max Kühner verriet später, er habe im Stechen einfach Up Too Jacco Blues naturgegebene Grundschnelligkeit ausgenutzt. „Ich wusste, dann sind wir ziemlich schnell“, so der Österreicher. Der Sieg war wichtig, wegen des Super Grand Prix-Tickets zum Saisonende, das damit verbunden ist, Weltranglistenpunkte, Preisgeld usw. Aber vor allem war er ein Geburtstagsgeschenk für einen der Besitzer von Kühners Siegpartner. Der war in Paris vor Ort und hatte somit doppelt Grund zu feiern.


USA und Frankreich


Komplettiert hatten das Stechen Lillie Keenan mit Fasther, die einen Abwurf in 39,91 Sekunden hatten, und Außenseiterin Charlotte Leoni für die französischen Gastgeber, die als Nummer 582 der Weltrangliste ihren einheimischen Fans schon mit ihrem Einzug ins Stechen eine Freude bereitet hatte, hier mit Cyclone l’Epivent aber ebenfalls vier Strafpunkte hatte.


Hinners noch im Geld und mehr


Christian Ahlmann war nicht der einzige deutsche Platzierte im Global Champions Tour-Springen von Paris. Sophie Hinners ritt ihre Topstute Combella mit der drittschnellsten Vier-Fehler-Runde auf Rang elf. Damit war auch sie noch im Geld.


Fünf Strafpunkte hatten Daniel Deußer und Pepita van’t Meulenhof im ersten Umlauf, je acht waren es bei Jörne Sprehe auf Toys und Philipp Weishaupt mit Chaquitos PS. Marco Kutscher, der am Freitag noch siegreich in der Global Champions League gewesen war, kassierte heute mit seinem DM-Silbermedaillengewinner Cool Fox 16 Fehler.


Alle Ergebnisse der Global Champions Tour von Paris finden Sie hier.


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