Global Champions League Etappe von Paris an Riesenbeck International vor den Iron Dames

Marco Kutscher und Maximilian Weishaupt dominieren Pariser Global Champions League Station

Springen
Maximilian Weishaupt und Zuccero holten ihren ersten Sieg unter dem Eiffelturm.
Foto: GCL Maximilian Weishaupt und Zuccero holten ihren ersten Sieg unter dem Eiffelturm. Foto: GCL
Marco Kutscher und Maximilian Weishaupt holten in Paris den zweiten Global Champions League-Sieg in Folge für Riesenbeck International. Und zwar mit Idealergebnis. Allerdings war das nicht besonders Gentlemen-like.

Von wegen Ladies first. Marco Kutscher und Maximilian Weishaupt setzten sich bei der Global Champions League Etappe von Paris gegen die die Iron Dames durch.


Maximilian Weishaupt und Rolf-Göran Bengtssons Olympiapartner Zuccero demonstrierten mit zwei makellosen Runden ebenso, dass sie inzwischen zueinander gefunden haben, wie Marco Kutscher im Sattel von Lemar NRW. Während Kutschers früherer Star im Stall, Catelly, Großbritannien in Rotterdam zum League of Nations-Sieg verhalf, erwies sich der elfjährige Los Angeles-Sohn aus der Zucht von Wolfgang Brinkmann als würdiger Nachfolger. Auch ihm unterlief nicht ein Springfehler. Damit standen die Riesenbeck International-Reiter heute alleine da und so war der Sieg in Paris eine klare Sache.


Könner am Werk: Marco Kutscher mit Lemar NRW. Foto: GCL
Könner am Werk: Marco Kutscher mit Lemar NRW. Foto: GCL

Die Dames auf Rang zwei


Anders als bei Nationenpreisen gibt es bei der Global Champions League kein Streichergebnis. So mussten die Cannes Stars in Gestalt der Iron Dames-Reiterinnen (die ja jetzt ohne Janne Friederike Meyer-Zimmermann auskommen müssen) Angelica Augustsson-Zanotelli im Sattel von Calvino II de Nyze Z (-/0), Jörne Sprehe mit Toys (4/-) und Hickstead White (-/0) sowie Sophie Hinners auf Combella (0/-) sich den Springfehler der Mannheim-Sieger Sprehe und Toys anrechnen lassen. Aber es reichte für Rang zwei.


Denn obwohl auch den Riyadh Knights nur eine Stange gefallen war, kam hier noch ein Zeitfehler hinzu. Machte also fünf Strafpunkte für Cian O’Connor auf Gospel Tame (-/0) und Kentucky TN (1/-) sowie Olivier Perreau im Sattel von Himalaya du Temple (-/4) und Dorai d’Aiguilly (0/-).


Einzelwertung


In der ersten Wertungsprüfung, wo es über 1,60 Meter gegen die Uhr geht, ging der Einzelsieg an Belgiens Nicola Philuppaerts im Sattel von Gadget Mouche. Rund zweieinhalb Sekunden langsamer wurden Victor Bettendorf und Qwando van de Rispen Zweite vor dem französischen Riayadh Knight Perreau und seiner selbstgezogenen Olympiapartnerin.


Sophie Hinners und Combella waren als Vierte bestes deutsches Paar. Kutscher wurde Neunter, Weishaupt Elfter.


In der zweiten Wertung freute sich Schwedens Peder Fredericson auf Alcapone des Carmille über den Sieg, gefolgt von Daniel Deußer auf Pepita van’t Meulenhof BR und erneut Marco Kutscher mit Lemar. Weishaupt war Fünfter, Sprehe Sechste. Und Kendra Claricia Brinkop war mit Gatsby le Magnific trotz eines Abwurfs als Elfte ebenfalls noch im Geld.


Riesenbeck stürmt an die Spitze des Rankings


Nach eher durchwachsenem Saisonstart hat sich Riesenbeck International mit diesen zwei Siegen in Folge – letzte Woche in St. Tropez hatten Christian Kukuk und Ciaran Nallon den ersten Triumph des Jahres gefeiert – an die Spitze der GCL Gesamtwertung katapultiert. Mit 131 Punkten liegen sie vor den Prague Lions (119) und den Cannes Stars bzw. Iron Dames (117).


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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