Charlotte Dujardins Alive and Kicking verkauft
Internationales Grand Prix-Pferd für Familie Oatley
Mit Don Domingo war Rose Oatley 2025 Teil der siegreichen deutschen U21-Mannschaft bei der EM in Kronberg. Foto: sportfotos-lafrentz.de Wie Eurodressage zuerst gemeldet hat, hat Charlotte Dujardin die zwölfjährige westfälische Stute Alive and Kicking an die Familie Oatley verkauft. Mit der All at Once-Tochter war die dreifache britische Olympiasiegerin in dieser Wintersaison bei mehreren Weltcup-Etappen platziert und wäre für das Finale in Fort Worth qualifiziert gewesen, zog sie jedoch zurück.
Nun ist Alive and Kicking seit dem 14. April offiziell bei der FEI als im Besitz von Rosalind Oatley, Kristy Oatleys Mutter, und der Ballmoor Partner GmbH & Co. KG stehend eingetragen.
Ein Stall voller Talente
Die Anlage der Oatleys ins Lütjensee dürfte eine der hochkarätigsten Sammlungen talentierter Dressurpferde Deutschlands beherbergen. Dieses Jahr stellte Rose Oatley den achtjährigen Oldenburger Hengst Dabutant PS v. Deparaon a. d. Zantana RS2 in seinen ersten S-Prüfungen vor, einen dreifachen Bundeschampionats-Finalisten.
Dann hat sie den einstigen KWPN-Prämienhengst Opoque unter dem Sattel, der letztes Jahr für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde für die Niederlande hätte gehen sollen. Doch da Rose Oatley mit dem Burg-Pokal Finalisten Don Domingo (in Frankfurt noch unter Emma Kanerva) für das U21-EM Team gesetzt war, konnte sie kein weiteres Championat reiten. Ein Ausnahmepferd ist Opoque trotzdem.
Außerdem kauften die Oatleys 2025 die dänische Stute Saffron, die die Qualifikationsprüfung bei den Weltmeisterschaften der sechsjährigen Dressurpferde im vergangenen Jahr überlegen gewonnen hatte und im Finale Vierte wurde.
Ihre ersten Grand Prix-Prüfungen hat Rose Oatley auch schon bestritten. Dafür hatte sie ein anderes Pferd von Emma Kanerva von Besitzer Gert Saborowski bekommen: die Stute Feldrose FRH. Wobei sowohl Don Domingo als auch Feldrose nach wie vor auf Gert Saborowski als Besitzer eingetragen sind.